
Karstadt-Gläubiger sollen Rettungsplan absegnen
Noch ein Schicksalstag für Karstadt: Am 12. April sollen die Gläubiger grünes Licht für den Insolvenzplan geben. Sonst gerät der Verkauf der insolventen Kaufhauskette ins Stocken.
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Noch ein Schicksalstag für Karstadt: Am 12. April sollen die Gläubiger grünes Licht für den Insolvenzplan geben. Sonst gerät der Verkauf der insolventen Kaufhauskette ins Stocken.

Im Wettbewerb um die Übernahme von Karstadt soll ein amerikanischer Teilnehmer eingegriffen haben. Und dieser Investor plant laut Medienbericht eine mächtige Warenhausfusion mit Kaufhof.

Eine Fusion von Karstadt und Kaufhof wäre nur mit dem Segen der Kartellbehörden möglich: Die Wettbewerbshüter wollen bei einer etwaigen Warenhaushochzeit mitreden.

Vor einigen Monaten hatte die Metro Group noch Interesse an 60 Karstadt-Filialen signalisiert. Davon ist bei Konzernchef Cordes nicht mehr viel übrig geblieben. Schuld daran ist der Insolvenzplan für Karstadt.

Die Suche nach einem Investor für die insolvente Warenhauskette Karstadt geht in die heiße Phase. Zu Wochenbeginn will Insolvenzverwalter Görg den Insolvenzplan beim Essener Amtsgericht vorlegen.

Die Woche der Entscheidungen beginnt für Karstadt mit guten Nachrichten: Insolvenzverwalter Görg hat bestätigt, dass die Vermieter finanzielle Zugeständnisse machen. Den Insolvenzplan hat er jetzt abgegeben.

Die Verhandlungen über die Zukunft von Karstadt gehen in die entscheidende Phase. Ende Mai will der Insolvenzverwalter eine Lösung gefunden haben. Potenzielle Käufer gibt es.

Von Velbert bis München: Viele ehemalige Hertie-Filialen sind wieder geöffnet oder noch im Umbau. Es sind dabei nicht nur neue Fachmarktzentren, die beweisen, dass diese Standorte attraktiv sind.

Nach Monaten der Starre kommt langsam Bewegung in die Marketingbemühungen von Karstadt. Eine neue Aktion mit einem Starkoch ist nur ein Beispiel dafür.

Im Frühjahr bleiben 45 Karstadt-Filialen für die weibliche Kundschaft länger geöffnet. Männer müssen an diesem Abend draußen bleiben.

Die Idee einer Weiterführung der Karstadt-Filiale in Kaiserslautern unter Regie der Mitarbeiter ist passé. Der Immobilienbesitzer hat andere Pläne. Möglicherweise profitiert davon ein namhafter Projektentwickler.

Der Verkauf von Karstadt kommt anscheinend in die entscheidende Phase: Sechs Interessenten prüfen seit gestern die Zahlen des insolventen Warenhausbetreibers, schreibt ein Wirtschaftsblatt. Metro ist nicht dabei.