
Hertie: verkauft und verramscht
Guter Standort, gute Geschäfte - aber insolvent. Mitte August schlossen die letzten Hertie-Häuser. Das Ende der Detmolder Filiale steht exemplarisch für viele.
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Guter Standort, gute Geschäfte - aber insolvent. Mitte August schlossen die letzten Hertie-Häuser. Das Ende der Detmolder Filiale steht exemplarisch für viele.

Für die Ladenlokale der insolventen Warenhauskette Woolworth finden sich zahlreiche Interessenten. Zwei Paketverkäufe sind bereits unterschrieben.

Erst Schlecker, nun NKD. Interessenten für Woolworth-Filialen gibt es offenbar genug. Der Textildiscounter will schon Ende September an Standorten des insolventen Warenhauses präsent sein.

Die Kaufhauskette Woolworth präsentiert in der Insolvenz ein neues Unternehmenskonzept. Bald soll es in den Discount-Kaufhäusern Sportarktikel geben.

Der Woolworth-Ausverkauf hat begonnen: Die Drogeriemarktkette Schlecker will schon mal 71 Filialen der insolventen Warenhauskette übernehmen.

Die insolvente Kaufhauskette Woolworth strebt für die zweite Jahreshälfte einen Gewinn an. Weit mehr Filialen als angekündigt sollen zudem weitergeführt werden.

Für die verbleibenden Hertie-Häuser ist am kommenden Samstag der letzte Schlussverkauf. Bis zum Herbst sollen alle Standorte geräumt sein.

Bei der insolventen Warenhauskette Hertie gehen nach dpa-Informationen bis Mitte August endgültig die Lichter aus. Angeblich drängen die neuen Mieter - wegen des Weihnachtsgeschäfts.

Der Handelskonzern Metro will weiterhin zwei Drittel der Karstadt-Filialen übernehmen - jedoch nicht um jeden Preis. "Kaufhof braucht Karstadt nicht", sagt Metro-Chef Cordes.

Der Handelskonzern Metro bereitet sich laut Medienberichten auf die Übernahme von 60 Karstadt-Warenhäusern vor. Die Gespräche mit Arcandor liegen jedoch weiterhin auf Eis.

Inmitten der Quelle-Krise ist das Kaufhaus Schickedanz, die Keimzelle des Versandhauskonzerns, im fränkischen Hersbruck wiedereröffnet worden.