
Onlinehandel lernt vom Teleshopping
Die Warenpräsentation per Video im Onlinehandel soll in Deutschland bis 2012 zu einem Mehrumsatz von 4,1 Milliarden Euro führen.
Digitale Transformation im Handel: Omnichannel-Strategien, Connected Retail, Smart Stores und die Verschmelzung von Online und Offline.
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Die Warenpräsentation per Video im Onlinehandel soll in Deutschland bis 2012 zu einem Mehrumsatz von 4,1 Milliarden Euro führen.

Der Markt für gedruckte Medien ist trotz aller Abgesänge noch lange nicht tot. Das ist die Kernaussage einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger. Printmedien könnten demnach trotz der digitalen Konkurrenz wachsen, wenn sie verschiedene Erfolgsfaktoren beherzigen.

Das Bildungsniveau hat einen starken Einfluss auf die Nutzung von E-Mails. Aktuelle Erhebungen des Branchenverbandes Bitkom belegen erneut, dass die digitale Kluft in Deutschland besonders groß ist. Nur 30 Prozent der Bürger mit Hauptschulabschluss verschicken täglich Mails, während 67 Prozent der Deutschen mit Abitur davon Gebrauch machen.

Deutsche Schulen erleben derzeit den größten Wandel seit Jahrzehnten. Einen wichtigen Meilenstein setzt dabei der Unterricht mit digitalen Medien. Zu den Relikten alter Zeiten könnte bald die grüne Schultafel gehören. Während die Kreidetafel in Ländern wie England oder Kanada bereits durch digitale Tafeln ersetzt wurde, steht ihr Durchbruch in Deutschland noch bevor.

Die digitale Informationsmenge wächst jährlich um 60 Prozent und wird bis 2011 unvorstellbare 1.800 Exabyte (1,8 Zettabyte) erreichen. Dies entspricht einer Verzehnfachung gegenüber 2006. Vor dem Hintergrund dieser prognostizierten Flut an Daten geraten vor allem IT-Abteilungen in Unternehmen künftig noch stärker unter Druck als bisher.

Mit dem digitalen Bilderrahmen "@Gallery 15" zeigt der Elektronikhersteller Nextbase auf der CeBIT die Richtung, in die sich diese Geräteklasse entwickeln wird. Musste man die Produkte bislang per USB oder Speicherkarte mit Fotos befüllen, so kommen nun die ersten Geräte auf den Markt, die sich per WLAN oder Mobilfunk mit der Außenwelt verbinden und somit neue Nutzungsarten ermöglichen.

Das Potenzial neuer Medien wie des Internets wird bisher noch zu wenig für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund genutzt. Dies kritisiert die Initiative D21 und unterstreicht gleichzeitig die Notwendigkeit der digitalen Integration für die Informationsgesellschaft in Deutschland.

Das Medienforschungsunternehmen Nielsen hat den Start eines neuen Systems angekündigt, das zur Überwachung von Online-Videos eingesetzt werden soll. Auf Basis digitaler Wasserzeichen wurde ein Programm entwickelt, mit dem Rechteinhaber ihre Videos kennzeichnen und so vor Internet-Piraterie schützen können.

Das Internet-Gremium Internet Engineering Task Force (IETF) hat einer neuen Antispam-Technologie seine offizielle Zustimmung gegeben. Geht es nach den Entwicklern Yahoo, Cisco, Sendmail und PGP-Corporation, soll die Methode mit dem Namen "DomainKeys Identified Mail" (DKIM) die Spamflut künftig eindämmen können. Die Technik setzt auf verschlüsselte, digitale Signatur, um elektronische Nachrichten zuverlässig auf ihre Echtheit prüfen zu können.

Die GAD eG, IT-Kompetenzcenter für Volks- und Raiffeisenbanken, treibt die Entwicklung der Elektronischen Signatur für alle Vertriebswege im Online-Banking voran. Als einer der ersten IT-Dienstleister in Deutschland führt sie im Herbst 2007 die neue VR-BankCard ein, die für die digitale Signatur vorbereitet ist.

Der Internetdienst AOL hat seine führende Rolle unter den US-Providern abgegeben. Lange Zeit war das Time-Warner-Unternehmen an der Spitze der Internetanbieter, jetzt liegt AOL nur noch an dritter Stelle. Grund dafür ist die im vergangenen Jahr eingeleitete Umstrukturierung des Unternehmens - weg vom Zugangsgeschäft, hin zu digitalen Content-Angeboten.