
Steilmann-Aktie stürzt ab
Der Modehersteller Steilmann hat einen Insolvenzantrag gestellt. Die Firma ist auch Großaktionär der Modekette Adler. Doch die Handelskette erwartet keine Auswirkungen der Pleite auf das eigene Geschäft
Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.
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Der Modehersteller Steilmann hat einen Insolvenzantrag gestellt. Die Firma ist auch Großaktionär der Modekette Adler. Doch die Handelskette erwartet keine Auswirkungen der Pleite auf das eigene Geschäft

Die wohl weltgrößte Digitalkonferenz SXSW in Austin, Texas, ist vielleicht das wichtigste Trendbarometer für digitale Innovationen und Entwicklungen. Auf dem South by Southwest Festival mit seinem Mix aus Festivals, Konferenzen und Fachausstellungen werden aus kleinen Startups Shootingstars, aus kleinen Ideen große Tsunamis, die auch den E-Commerce verändern können. Stephan Ritter, Director Commerce bei SapientNitro Deutschland, ist seit Jahren Gast bei der Konferenz. Für etailment fasst er a...

Binnen weniger Tage hatte das Startup heypaula auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch eine halbe Millionen Euro eingesammelt. Inzwischen wurde das Fundingziel auf 600.000 Euro erhöht. Viel fehlt dafür nicht mehr. Kein Wunder: Die Macher Florian Curdt und Marcel Brindöpke, ehemalige Otto-Manager, drängen mit einem vielversprechenden Konzept in den Modemarkt und könnten für kleinere Labels und Nischen-Marken eine wichtige Lücke füllen. Warum das Konzept fast schon ein Selbstläufer ist und er ...

Verbundgruppen glichen mit ihrer Digital-Strategie und ihren Omnichannel-Ansätzen in der Vergangenheit eher der Mitgliederversammlung eines Kaninchenzuchtvereins als einer schillernden Party im Silicon Valley. Die Schuhwareneinkaufsgenossenschaft ANWR Group, die immerhin einige tausend Händler online in einem digitalen Schaufenster versammeln muss, schüttelt mit dem Umbau des Onlineshops schuhe.de den Provinz-Mief nun ab und lockt die Händler in die schöne weite Welt des Omnichannel. Zumindes...

Jedesmal, wenn ein Berater auf einer Kongress-Bühne Pure Player zum Totengräber der klassischen Händler erklärt, quietscht irgendwo beim Gehen ein Deichmann-Schuh*. Wahrscheinlich aus Protest. Der größte Schuhhändler Europas kann Verfolger wie Zalando weiter auf Abstand halten. Das verdankt er auch einer bedachten, unaufgeregten und soliden Omnichannel-Strategie. An der kann man ablesen, was derzeit wirklich sinnstiftend ist.

Smartphones und Tablets sind heute selbstverständliche Begleiter durch den Alltag. Immer und überall kann man surfen, mailen – und einkaufen. Aufgrund veränderter Nutzergewohnheiten ist das Thema Mobile Commerce für Onlineshops von wachsender Bedeutung. Schnell und einfach in der Bahn oder auf dem Sofa auf Schnäppchenjagd gehen, ist für viele Kunden nicht mehr wegzudenken. eBay hat aus dem aktuellen Omnichannel Trendreport einige Tools zusammengestellt, die den mobilen Auftritt spannend machen.

Volle Kassen, satte Gewinne. Zalando nutzt das heute verkündete Mega-Wachstum in Jahr 2015 auf fast drei Milliarden Euro (2,958 Milliarden Euro) für massive Investitionen. Die lassen selbst die einst von Otto unter dem LSD-Programm (Lead, Speed, Data) apostrophierten 300 Millionen Euro knickrig wirken. Doch wo wird der Innovationstreiber Zalando sein Geld arbeiten lassen?

Bei Amazon geschieht gerade Unerhörtes. Der Online-Riese verkauft Markenprodukte, die exklusiv für Prime-Mitglieder angeboten werden. Was in den USA bereits seit 2014 (!) in einem ausufernden Amazon-Forum mit vielen „WTF?“ diskutiert wird, lässt nun auch Kunden hierzulande in die Röhre gucken. Was erlauben Amazon? Oder hat der Affront vielleicht sogar Methode?

Zwei starke Textilmarken erleben schwierige Zeiten. Gerry Weber reagiert darauf mit Filialsschließungen, bei Hugo Boss verabschiedet sich der Chef Claus-Dietrich Lahrs.

Unternehmensverkäufe haben der Metro geholfen. Altlasten sind weg, neues Geld ist in der Kasse. Entsprechend kraftvoll gibt sich Konzernchef Olaf Koch.

Gut 100 Tage gehört Kaufhof zur Hudson's Bay Company. Der Chef des Warenhausunternehmens ist durchweg zufrieden. Olivier Van den Bossche spricht von steigenden Umsätzen und frischem Wind im Onlinegeschäft. Zudem erwartet er mehr Geld vom neuen Eigentümer.