
Metro bewirbt sich um Karstadt
Der Handelskonzern Metro ist bereit, 60 der 90 Karstadt-Häuser zu übernehmen. Vorstandschef Eckhard Cordes will mit der Bundeskanzlerin über eine mögliche Übernahme des Wettbewerbers reden.
Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.
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Der Handelskonzern Metro ist bereit, 60 der 90 Karstadt-Häuser zu übernehmen. Vorstandschef Eckhard Cordes will mit der Bundeskanzlerin über eine mögliche Übernahme des Wettbewerbers reden.

Die Lage für den Handels- und Touristikkonzern spitzt sich zu: Die EU-Kommission hält das Unternehmen für "nicht förderungswürdig" und die Kreditgeber werden nervös.

Mittlerweile häufen sich die Äußerungen von Bundespolitikern über die mögliche Staatsbürgschaft für den Handelskonzern Arcandor. Wir zeigen, wer dafür - und wer dagegen ist.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Hoffnung des Handelskonzerns Arcandor an Staatsbürgschaften gedämpft. Die Entscheidung über mögliche Staatshilfen soll Anfang nächster Woche fallen.

Die SPD ist für Staatshilfen, die CDU dagegen: Der Schicksal des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor droht zum nächsten Konfliktherd der großen Koalition zu werden.

Die Vermieter der Karstadt-Immobilien lassen sämtliche Szenarien durchspielen, die dem Warenhauskonzern drohen könnten. 40 Häuser könnten gefährdet sein.

Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick gab sich im Fernsehen zuversichtlich, staatliche Bürgschaften für den Konzern zu bekommen. Die Beschäftigten demonstrieren bundesweit dafür.

Der Bundeswirtschaftsminister trifft auf Arcandor-Mitarbeiter: Karl-Theodor zu Guttenberg stellte sich den Teilnehmern einer Demonstration für die Rettung des Konzerns.

Der Name Hertie bezeichnete zwei verschiedene Kaufhausketten - und musste zwei mal vom Markt verschwinden. Bis zur Übernahme durch Karstadt-Quelle (heute.

Die Gewerkschaft Verdi rief Beschäftigte des Arcandor-Konzerns zu einer Kundgebung vor dem Bundeswirtschaftsministerium auf. Sogar Führungskräfte wollen mitdemonstrieren.

Verdi kämpft um höhere Löhne im Einzelhandel: Die stellvertretende Gewerkschafts-Vorsitzende Margret Mönig-Raane kündigt in einem Zeitungsinterview unbefristete Streiks an.

Am Donnerstag kommen die Chefs von Arcandor, Metro und Goldman Sachs zum "Warenhaus-Gipfel" zusammen. Vorher trift sich der Metro-Chef mit dem Wirtschaftsminister.