Zahlungsverfahren

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Zahlungsverfahren".

24 Beiträge

Foto: Person am Küchentisch hält Bankkarte und Smartphone neben Paketbox und Unterlagen.
© OpenAI

Kauf jetzt, prüf vorher: BNPL wird zum Kredit

Ab dem 20. November 2026 fallen auch Kleinkredite unter 200 Euro, zinsfreie Finanzierungen und viele BNPL-Angebote unter das Verbraucherdarlehensrecht, berichtet Haendlerbund.de. Das bedeute womöglich strengere Bonitätsprüfungen und mehr Informationspflichten. Bei externen Anbietern trage meist der Zahlungsdienstleister die Kreditgeberrolle, je nach Modell gelte mancher Händler aber selbst als Kreditgeber oder -vermittler. Gewähre ein KMU den Rechnungskauf selbst und zinsfrei, greife eine Ausnahme, sofern das Zahlungsziel höchstens 50 Tage betrage.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Frau bereitet an einem Schreibtisch ein Sammlerstück mit Paketen, Laptop und Waage für den Versand vor
© Black Forest Labs / Flux

Whatnot staffelt Provision: Wer mehr verkauft, zahlt weniger

Whatnot staffelt seine Verkaufsprovision nach dem Gesamtumsatz über vier Wochen. Nach Angaben des Unternehmens für Deutschland wird Stufe 1 bereits ab 10.000 Euro erreicht. Der Basissatz beträgt 6,67 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer; die Sätze können bis auf 3 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer sinken. Die konkrete Provision hängt von Stufe und Kategorie ab. Berechnet wird sie auf den Artikelpreis inklusive der darin enthaltenen Mehrwertsteuer, nicht auf Versand- und weitere Kosten. Zahlungsabwicklungs- und sonstige Verkäufergebühren bleiben bestehen.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Smartphone, Paket und Lebensmittel auf heller Küchenarbeitsplatte
© Black Forest Labs / Flux

Zehn Millionen Wero-Nutzer

Wero zählt in Deutschland zehn Mio. registrierte Nutzer, berichtet Retail-News.de. Europaweit nennt S-Payment 60 Mio. Die Bezahllösung europäischer Banken hängt direkt am Girokonto und startete 2024 mit Überweisungen zwischen Privatpersonen. Lidl holte Wero im Juli 2026 in seinen deutschen Online-Shop, DM zog Ende August nach. Mehr als 48.000 Händler in fünf Ländern haben nach EPI-Angaben bereits Wero-Zahlungen verarbeitet.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Kartenlesegerät und Smartphone auf einem Packtisch mit Kartons und Packpapier
© Black Forest Labs / Flux

Gebührenstreit offen, Pilotversuch 2027: digitaler Euro rückt näher

Die Trilog-Verhandlungen über den digitalen Euro haben begonnen, meldet Retail-News.de. Strittig bleibt das Gebührenmodell: Parlament und Rat verfolgen unterschiedliche Ansätze für die Obergrenze der Händlerentgelte in der Übergangsphase. Parallel sucht die EZB Online- und Mobile-Commerce-Händler aus dem Euroraum für einen zwölfmonatigen Pilotversuch ab der zweiten Jahreshälfte 2027, Bewerbungsschluss ist der 27. Oktober.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Mann verpackt an einem hellen Arbeitstisch kleine Ware neben Paketen und Smartphone.
© Black Forest Labs / Flux

Remitly wird Etsy-Auszahler

Remitly wird in 15 Ländern zusätzlicher Auszahlungsdienstleister bei Etsy, berichtet Channelx.world. Ab diesem Herbst könnten neue internationale Verkäufer den Anbieter schon beim Anlegen ihres Shops wählen. Ihre Einnahmen würden zunächst in Dollar gehalten, aber wären jederzeit in die Landeswährung umtauschbar. Für Remitly ist es der Schritt vom Privatkundengeschäft hin zur Zahlungsabwicklung für kleine und mittlere Unternehmen.

Redaktion16.09.262 Min.
Frau verpackt Secondhand-Kleidung neben Smartphone, Symbolbild für Vinted-Zahlungswechsel
© Black Forest Labs / Flux

VintedPay: Neue Zahlungsabwicklung bei der beliebten Second-Hand-Plattform

Vinted verlangt zum 5. Oktober die Zustimmung zu neuen AGB und wechselt im selben Zug von Mangopay auf den hauseigenen Dienst „Vinted Pay“, meldet Haendlerbund.de. Mangopay ist allerdings nicht aus der Welt: Das Unternehmen verantwortet weiterhin die technische Abwicklung im Hintergrund. Wer Vinted weiterhin nutzen möchte, muss zustimmen. Der Wechsel läuft darüber hinaus automatisch ab und ohne Nachteile für Ihre Kund:innen.

Björn Böer04.09.262 Min.
Frau öffnet DM-Onlineshop-Paket zuhause und bezahlt bequem per Smartphone mit Wero
© Black Forest Labs / Flux

DM bietet im Online-Shop auch Wero

Ab 25. August können Kunden im Online-Shop von DM auch mit Wero bezahlen, meldet Manager-Magazin.de. Bereits integriert seien Kreditkarte, Klarna, Apple Pay und Paypal. Finanzchef Martin Dallmeier schätze an Wero vor allem die einfache Bankanbindung; laufe der Start online gut, folge auch der stationäre Handel. Der DM-Online-Shop dürfte durch seine zweistelligen Zuwachsraten inzwischen die Umsatz-Milliarde überschritten haben, nach 820 Mio. Euro bis Mitte 2025.

Björn Böer20.08.263 Min.
Frau prüft am Smartphone automatisierte Zahlungen für Abos und Stromrechnung in der Küche
© Black Forest Labs / Flux

Twint bietet Daueraufträge

Der Marktführer unter den digitalen Zahlungsdienstleistern der Schweiz, Twint, bietet ab nächstem Jahr auch Direktlastschriften an, meldet ITMagazine.ch. Abonnements oder beispielsweise Stromrechnungen ließen sich künftig direkt in der App einsehen, bearbeiten, verwalten oder kündigen. Die Lösung ersetze das per 30. September 2028 auslaufende Verfahren „LSV+“. Auch die größten Schweizer Banken stünden hinter dem Angebot.

etailment19.08.262 Min.
Kundin bezahlt mit Smartphone am Supermarkt-Self-Checkout, Symbolbild für Wero
© Black Forest Labs / Flux

Wero bleibt weitgehend unbekannt

Zwei Jahre nach dem Start kennen nur 39 Prozent der Deutschen den europäischen Zahlungsdienst Wero, berichtet Boerse-Express.de. 58 Prozent würden am langfristigen Erfolg zweifeln. Unter denen, die das Angebot kennen, hätten 64,8 Prozent den Dienst bereits ausprobiert. Die EPI melde für Deutschland neun Mio. Nutzer. Zum Vergleich: Paypal hat 35 aktive Konten. Immerhin: Amazon und Lidl unterstützen Wero bereits.

Björn Böer17.08.262 Min.
Frau bestätigt zu Hause eine Online-Zahlung per Banking-App neben einem Lieferpaket
© Black Forest Labs / Flux

Amazon tauscht Ideal gegen Wero

Amazon Deutschland ersetzt die Zahlungsmethode Ideal schrittweise durch das europäische Verfahren Wero, meldet Mobiflip.de. Erste Anpassungen zeigten sich bereits im Shop, wo nun die Option „Bezahlen mit Ideal/Wero“ erscheine. Während der Übergangsphase bis Ende 2027 würden beide Namen parallel geführt. Für die Verbraucher ändere sich vorerst wenig, die Zahlung laufe weiter über die eigene Banking-App, ein Ummelden oder Aktivieren sei unnötig.

Björn Böer04.08.262 Min.
Private Fahrradübergabe mit Bezahlung per Smartphone-Direktüberweisung im Freien
© Black Forest Labs / Flux

Kleinanzeigen bietet Direktüberweisung per Klarna

Kleinanzeigen erweitert seinen Bezahlvorgang „Sicher bezahlen“ um die Option „Klarna Sofort bezahlen“, meldet Techbook.de. Damit kehre die Direktüberweisung vom Bankkonto zurück; alternativ ließen sich Klarna-Guthaben, Kreditkarte oder Apple Pay nutzen, abhängig vom jeweiligen Konto. Allerdings müssten Käufer den vollen Kaufpreis sofort begleichen – Ratenzahlung, spätere Zahlungsziele oder Finanzierung seien nicht vorgesehen.

etailment28.07.262 Min.

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