Die Deutsche Post empfiehlt, Inlandspakete spätestens am 21. Dezember einzuliefern, damit sie vor Weihnachten ankommen, berichtet Retail-News.de. Für Express und Einschreiben bleibe ein Tag mehr. Für Pakete in Nachbarländer nenne der Konzern den 17. Dezember, für Ziele außerhalb Europas bereits den 26. November. Gegen die Paketflut stocke die Post mit mehr als 10.000 Aushilfen, 11.000 zusätzlichen Fahrzeugen und 9.500 weiteren Zustelltouren auf.
Die Deutsche Post hat ihre Versandfristen für das Weihnachtsgeschäft 2026 veröffentlicht. Wie Retail-News.de berichtet, empfiehlt der Konzern, Inlandspakete spätestens am 21. Dezember einzuliefern, damit sie rechtzeitig vor Weihnachten ankommen. Der Termin gilt auch für gewöhnliche Briefe und Postkarten innerhalb Deutschlands. Für nationale DHL-Express-Sendungen und Einschreiben nennt die Deutsche Post den 22. Dezember als letzten empfohlenen Abgabetag.
Mit den Fristen gibt das Unternehmen Kunden, Versendern und dem Onlinehandel frühzeitig Orientierung für die umsatzstarke Jahresendphase. Gerade in den letzten Wochen vor Weihnachten steigt das Sendungsaufkommen deutlich. Eine verlässliche Logistik wird damit zum zentralen Faktor für pünktliche Zustellung, planbare Abläufe und belastbare Serviceversprechen im Handel.
Frühere Termine für internationale Sendungen
Für Auslandssendungen gelten teils deutlich frühere Abgabefristen. Standardpakete in Nachbarländer bis 17. Dezember sollten rechtzeitig eingeliefert werden. Für andere europäische Länder nennt die Deutsche Post den 14. Dezember. Bei Zielen außerhalb Europas liegt der empfohlene letzte Termin für internationale Standardpakete bereits beim 26. November.
Auch bei Briefen und Postkarten ins Ausland unterscheidet das Unternehmen nach Zielregion. Innerhalb Europas gilt der 9. Dezember als empfohlener letzter Versandtag, außerhalb Europas der 25. November. Für internationale DHL-Express-Pakete nennt DHL innerhalb Europas den 22. Dezember, für Ziele außerhalb Europas den 18. Dezember. Die Angaben sind Empfehlungen; mögliche Verzögerungen und zusätzliche Transportzeiten sollten insbesondere bei internationalen Sendungen einkalkuliert werden.
Mehr Personal, Fahrzeuge und Zustelltouren
Zur Vorbereitung auf die Paketflut im Weihnachtsgeschäft baut Post & Paket Deutschland die Kapazitäten deutlich aus. Geplant sind mehr als 10.000 Aushilfskräfte, die die rund 150.000 Beschäftigten in Zustellung, Briefzentren und Paketzentren unterstützen. Zusätzlich erweitert das Unternehmen die Sortierkapazitäten und sieht rund 9.500 weitere Zustelltouren vor.
Für Transport und Auslieferung sollen außerdem etwa 11.000 zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt werden. Damit reagiert die Deutsche Post auf die saisonal stark steigenden Mengen. Für Händler bedeutet das zusätzliche operative Entlastung in einer Phase, in der kurze Lieferzeiten, klare Cut-off-Termine und belastbare Kommunikation gegenüber Kunden besonders wichtig sind.
Paketautomaten werden weiter ausgebaut
Parallel investiert die Deutsche Post in automatisierte Abhol- und Versandmöglichkeiten. Bis zum Jahresende sollen bundesweit über 500 zusätzliche Paketautomaten in Betrieb gehen. Bereits jetzt umfasst das Netz rund 19.500 Packstationen, Poststationen und anbieteroffene DeinFach-Automaten. Über diese Stationen können Kunden Pakete unabhängig von regulären Öffnungszeiten abholen oder einliefern.
Insgesamt betreibt das Unternehmen deutschlandweit rund 43.000 Servicestellen für Post- und Paketdienstleistungen, darunter etwa 22.400 Filialen und DHL-Paketshops. Seit Oktober ergänzt zudem ein Netz von rund 2.000 anbieteroffenen myflexbox-Stationen die Infrastruktur. Diese sollen ab Anfang 2027 auch für DHL-Sendungen verfügbar sein. Der nächste wichtige Stichtag bleibt für Auslandspakete außerhalb Europas der 26. November 2026.
