
Smarte Technologien für operative Prozesse
Viele reden über smarte Ideen, die dem Kunden das Einkaufen erleichtern sollen. Dabei gibt es auch allerhand kluge Konzepte, die dem Händler im Hintergrund das Leben leichter machen.

Viele reden über smarte Ideen, die dem Kunden das Einkaufen erleichtern sollen. Dabei gibt es auch allerhand kluge Konzepte, die dem Händler im Hintergrund das Leben leichter machen.

E-Commerce-Buzzword-Champions der letzten Monate: Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen. Von der Debattenintensität erinnern sie stark an “Big Data”: Wissen Sie noch, wie dieses Phänomen vor einigen Jahren den digitalen Blätterwald und die Impulsvortragsfolien füllte?

Künstliche Intelligenz polarisiert. Sie fasziniert die einen, und sorgt die anderen. Sie wird aber auf jeden Fall das Leben der Menschen verändern. Und beginnt bereits, den Handel zu prägen.

Die technologischen Veränderungen im Handel walzen wie ein Tsunami über die Branche, das war beim diesjährigen Handelskongress zu spüren. Dabei verlieren die kleinen Unternehmen den Anschluss, was aber nicht schlimm sein muss - wenn sie sich auf ihre Stärken besinnen. Es gibt dafür gute Beispiele.

Amazon ändert seine Preise dutzende Male am Tag und weiß aufgrund seiner vielen Daten, was die Kunden wünschen. Wer hier nicht mitzieht, erlebt einen klaren Wettbewerbsnachteil. Wir unterhalten uns mit Jens Scholz, Vorstand des Unternehmens prudsys, über die Vorteile von künstlicher Intelligenz im Handel. Er erklärt uns, dass nicht immer KI drin ist, wo KI drauf steht und was Systeme für die Personalisierung mit Schachcomputern zu tun haben.

Er versteht zwar nicht immer, was die Menschen von ihm wollen. Aber der putzige Roboter Pepper ist ein Beispiel für angewandte künstliche Intelligenz im Handel. Intelligente Algorithmen unterstützen den Händler bei vielen seiner Aufgaben. Und das geschieht für die Kunden oft unsichtbar.

Verbraucher wünschen sich vom Handel mehr personalisierte Angebote. Das gilt für den Onlineshop genauso wie für den POS. Doch nur selten werden diese Wünsche erhört. Dabei könnte Künstliche Intelligenz den Weg zum Herzen der Konsumenten bahnen.

Wer dem Handel heute seine Produkte und Lösungen verkaufen will, nimmt entweder die Blockchain in die Featureliste auf, oder er lässt zumindest im Hintergrund „künstliche Intelligenz“ arbeiten. KI soll den Handel regelrecht auf den Kopf stellen. Jedenfalls, wenn man der einen oder anderen Schlagzeile glaubt. Ein Begriff läuft Gefahr, zu einem reinen Buzzword zu werden. Was aber an vielen Missverständnissen liegt.

Liebe Leserin, lieber Leser, kennen Sie das Spiel mit der Lego-Ente? 6 kleine Klötzchen, 30 Sekunden Zeit, um eine Ente zu bauen. Machen Sie das mal zu Beginn des nächsten Meetings. Jeder Teilnehmer wird eine andere Ente bauen. Ein Augenöffner. Unterschiedliche Lösungswege und Bausteine zeigen wir Ihnen auch heute wieder im Morning Briefing.

Liebe Leserin, lieber Leser, mehr und mehr wird klar, dass Online nicht der Schuster ist, der bei seinen Leisten bleibt. Pure Player eröffnen Läden, Amazon macht immer mehr in Filialen und nun will Privatzimmer-Vermittler Airbnb auch edle Hotelzimmer und Luxus-Wohnungen über seine Plattform anbieten. Die Tech-Titanen wildern also mehr und mehr in klassischen Domänen. Gut besohlt mit dem digital gesammelten Wissen um den Kunden. Wissen, sagt ein Sprichwort, ist wertvoller als Geld, schärfer al...

Körperform, Kausalitätsextraktion, Kaufkomfort: Der Director Machine Learning bei Amazon Ralf Herbrich erläutert, was sich der Internetkonzern von den Investitionen in das inzwischen vierte deutsche Forschungszentrum bei der Max-Planck-Gesellschaft in Tübingen erhofft.