Deutsche Manager aus Handel und Industrie stellen ein verändertes Verbraucherverhalten fest: In der Krise wird weniger und später für Konsumgüter bezahlt.
Ebenso beobachten die Unternehmen, dass Kunden weniger beziehungsweise verstärkt preisgünstigere Artikel einkaufen als vor der Krise (2,3). Zudem bevorzugen die Verbraucher immer mehr Handelsmarken (2,4).
Sorge um den Arbeitsmarkt
"Die Branche bekommt die Zurückhaltung der Konsumenten an vielen Stellen zu spüren", sagt Peter Breuer, Leiter des deutschen Konsumgüter- und Handelssektors von McKinsey. "Ein Einbruch auf dem Arbeitsmarkt könnte die Kauflaune noch stärker negativ beeinflussen."
An zweiter Stelle der Kriseneffekte nennen Händler und Hersteller in der Befragung "schwierigere Kreditverhandlungen" (2,1), gefolgt von "steigenden Ausfallrisiken bei Lieferanten" (2,1).
