
Karstadt drohen weitere Einschnitte
Die "Arbeit ist noch nicht getan", betont der Vater des Insolvenzplan von Karstadt auf der heutigen Gläubigerversammlung. Die Restrukturierungsarbeit habe das Warenhausunternehmen noch vor sich.
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Die "Arbeit ist noch nicht getan", betont der Vater des Insolvenzplan von Karstadt auf der heutigen Gläubigerversammlung. Die Restrukturierungsarbeit habe das Warenhausunternehmen noch vor sich.

Der Weg für den Einstieg eines Investors bei Karstadt ist frei: Die Gläubigerversammlung stimmte dem Insolvenzplan am heutigen Montag zu. Interessenten sollen ihr Gebot bis zum 23. April abgeben.

Die Staatsanwaltschaft Bochum hat die Ermittlungen gegen den Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff ausgeweitet. Es geht um die Leidenschaft zur Fliegerei und andere Ungereimtheiten.

Der ehemalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff kassierte für einen Beratervertrag mehr als zehn Millionen Euro von Sal. Oppenheim. Die Privatbank musste nach der Insolvenz des Konzerns verkauft werden.

Der letzte Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick hat eine Millionen-Abfindung erhalten und versprach, davon etwas an die Mitarbeiter abzugeben. Dies fordert nun der Betriebsrat ein.

Die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz reduziert ihr Immobilien-Portfolio. Mit dem Erlös will sie offenbar ihre Schulden beim angeschlagenen Bankhaus Sal. Oppenheim bezahlen.

Eine SOS-Aktion rettet den Quelle-Nachlass vor den Rollkommandos: Frühere Mitarbeiter und Wissenschaftler sichern wichtige Zeugnisse der Unternehmensgeschichte.

2009 ist das Jahr der Arcandor-Insolvenz. Noch im Februar war laut des damaligen Chefs Middelhoff noch alles in Ordnung, kurz darauf wurde der Konzern im Eiltempo zerschlagen.

Eine weitere Arcandor-Tochter ist vom Markt: Die zur Rewe gehörende Fachmarktkette ProMarkt übernimmt den Internet-Elektronikhändler myby.de

Die IT-Tochter des insolventen Handelskonzerns Arcandor wird unter eigener Flagge, aber mit altem Namen weitergeführt. Karstadt bleibt zunächst weiter der größte Kunde.

Der Handelskonzern Metro hat einem Zeitungsbericht zufolge Interesse am Erwerb der Quelle-Haushaltsgerätemarke Privileg. Nutznießer wäre die Elektroniktochter Media-Saturn.

Der Onlineshop des insolventen Warenhausbetreibers Karstadt rechnet mit einem versöhnlichen Jahresabschluss. Die Besucherfrequenz liegt auf Vorjahresniveau.