
Wöhrl steht bei Karstadt Gewehr bei Fuß
Der Modefilialist Wöhrl kann sich eine Übernahme einzelner Karstadt-Häuser vorstellen. Vordringliche Aufgabe vor der Expansion sei aber die Restrukturierung nach dem Führungswechsel.
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Der Modefilialist Wöhrl kann sich eine Übernahme einzelner Karstadt-Häuser vorstellen. Vordringliche Aufgabe vor der Expansion sei aber die Restrukturierung nach dem Führungswechsel.

Nach dem Gläubigertreffen steht fest: Der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg pokert im Fall Karstadt hoch. Für Mitarbeiter, Vermieter und Lieferanten steht viel auf dem Spiel.

Der Weg für den Einstieg eines Investors bei Karstadt ist frei: Die Gläubigerversammlung stimmte dem Insolvenzplan am heutigen Montag zu. Interessenten sollen ihr Gebot bis zum 23. April abgeben.

Die "Arbeit ist noch nicht getan", betont der Vater des Insolvenzplan von Karstadt auf der heutigen Gläubigerversammlung. Die Restrukturierungsarbeit habe das Warenhausunternehmen noch vor sich.

Die Karstadt-Insolvenz wird die deutschen Steuerzahler laut einem Medienbericht rund 650 Millionen Euro kosten. Bis zu 1.000 Gläubiger werden an diesem Montag in Essen erwartet.

Der insolvente Warenhausbetreiber Karstadt setzt auf "irre Angebote", um den Frühjahrsumsatz anzukurbeln. Die Gläubiger des Unternehmens treffen sich am Montag in Essen.

Die ehemalige KarstadtQuelle Bank will unter dem Namen Valovis Commercial Bank neue Kunden im Handel gewinnen. Ein Gespräch über die Emanzipation von Karstadt und die Neuausrichtung.

Nach einem Interview des Metro-Finanzchefs wird wieder über eine mögliche Verschmelzung von Karstadt und Kaufhof spekuliert. Doch der Manager setzt einer möglichen Allianz enge Grenzen.

Jetzt ist es offiziell: Das Amtsgericht Essen hat die Einladungen zum Gläubigertreffen des insolventen Warenhausbetreibers verschickt. Der Versammlungsort ist ungewöhnlich.

Metro-Chef Eckhard Cordes sinniert über einen baldigen Kaufhof-Verkauf sowie über die Zukunft von Karstadt. Die Finanzmärkte reagierten positiv. Sogar Cordes zeichnete Metro-Papiere.

Vor rund zehn Jahren ist Walter Deuss als Karstadt-Chef zurückgetreten. Heute meldet er sich mit einer finanziellen Forderung. Und ein anderer ehemaliger Chef verlangt noch mehr.

Die Zahl der potenziellen Käufer von Karstadt wird kleiner: Laut einer Agenturmeldung sind zwei der bisher sechs angeblichen Interessenten ausgestiegen.