
Triton will schon bald mit Verdi sprechen
Die Zukunft von Karstadt hängt immer mehr vom Ausgang eines Zweikampfs ab: Triton gegen Verdi. Die Sanierungswünsche des Investors stoßen sich aber an den Forderungen der Gewerkschaft.
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Die Zukunft von Karstadt hängt immer mehr vom Ausgang eines Zweikampfs ab: Triton gegen Verdi. Die Sanierungswünsche des Investors stoßen sich aber an den Forderungen der Gewerkschaft.

Hoffnung, aber auch Besorgnis bei Verdi: Die Gewerkschaft begrüßt das Interesse von Triton an Karstadt - jedoch nicht auf Kosten der Mitarbeiter.

30 Millionen Euro soll Triton für Karstadt geboten haben. Der Einstieg in das Unternehmen verlange jedoch weitere Zugeständnisse, kündigt der potenzielle Investor an. 4.000 Jobs könnten gefährdet sein.

Hoffnung für 26.000 Karstadt-Mitarbeiter: Der amerikanische Finanzinvestor Triton will das insolvente Warenhaus übernehmen - und fortführen. Angeblich aber zu harten Bedingungen.

Die meisten Städte sind hoch verschuldet. Nun wurden sie vom Karstadt-Insolvenzverwalter gebeten, auf Gewerbesteuern der örtlichen Karstadt-Filialen zu verzichten. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht.

Der Verkauf des insolventen Karstadt-Konzerns geht in die heiße Phase: Heute endet die Frist, bis zu der Interessenten Kaufangebote für die 120 Warenhäuser einreichen können.

2009 war für s.Oliver eines der erfolgreichsten Jahre der Unternehmensgeschichte. Der Modeanbieter rechnet fest damit, den "guten Kunden" Karstadt in Zukunft weiter zu beliefern.

Vor einiger Zeit galt ein amerikanischer Investor als Kandidat für die Übernahme von Karstadt. Nun gibt es einen neuen Bewerber aus den USA: Die Bank Goldman Sachs. Allerdings stellt sie Bedingungen.

Der Hamburger Versender Otto hat das ursprüngliche Interesse an der Übernahme von Karstadt Sport-Filialen relativiert: Lediglich einige Häuser seien interessant, sagte Otto-Chef Schrader.

Nun gibt es die "Kaiser-Karte": Das Vorteilprogramm der "Bild"-Zeitung ist ein Experiment, an dem auch Rewe, C&A und Karstadt teilnehmen.

Nicolas Berggruen wird Karstadt übernehmen. Die Redaktion von derhandel.de hat die wichtigsten Artikel der vergangenen Monate zum Leidensweg des Warenhausbetreibers zusammengestellt.

Karstadt verkauft das Tafelsilber: Die Kunstwerke des Unternehmens sollen Millionen in die Kasse der insolventen Warenhauskette spülen.