
Kauflaune mit leichtem Dämpfer
Trotz Weihnachtsgeschäft: Die Verbraucherstimmung ist im Dezember nicht so gut wie im November, aber besser als noch im Oktober. Grundsätzlich geht es aber mit der Konjunktur weiter bergauf, ist die GfK überzeugt.
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Trotz Weihnachtsgeschäft: Die Verbraucherstimmung ist im Dezember nicht so gut wie im November, aber besser als noch im Oktober. Grundsätzlich geht es aber mit der Konjunktur weiter bergauf, ist die GfK überzeugt.

Die Europäische Einigkeit gibt es zumindest unter dem Tannenbaum nicht: Die Luxemburger geben am meisten Geld für Geschenke aus. Deutsche, Niederländer und Griechen sind hingegen relativ sparsam.

Laut dem Marktforscher Nielsen ist die Stimmung der deutschen Konsumenten derzeit so gut wie schon seit 2005 nicht mehr. Vor allem die positiven beruflichen Aussichten lassen das Vertrauen steigen.

Im deutschen Einzelhandel herrscht wieder Zuversicht: Zum ersten Mal seit 10 Jahren äußerten sich die meisten Unternehmen in einer HDE-Umfrage optimistisch. Der Verband korrigierte seine Umsatzprognose nach oben.

Die Lebenshaltungskosten sind im August nur leicht gestiegen. Überdurchschnittlich teurer wurden neben Kraftstoffen auch Obst und Fisch.

Der Einkauf kostete im Juli mehr: Die Preise für Lebensmittel zogen heftig an. Auch Mineralöl wurde erheblich teurer. Fachleute erwarten aber in den nächsten Monaten Preisstabilität.

Die Zunahme ist zwar bescheiden, aber eine gute Nachricht für den Einzelhandel: Die Verbraucher haben Dank der steigenden Reallöhne wieder etwas mehr Geld zur Verfügung.

In wenigen Tagen diskutiert ein Bundestagsausschuss über die angebliche Nachfragemacht des Handels. HDE-Chef Genth kritisiert mögliche Eingriffe der Politik und hat Kauflaune unter den Deutschen ausgemacht.

Die Angst vor der Wirtschaftskrise schwindet, die Deutschen geben wieder Geld aus. Jedoch haben sich ihre Konsumgewohnheiten verändert. Und das betrifft vor allem die Eigenmarken des Einzelhandels.

Die Lebenshaltungskosten sind Mai deutlich gestiegen. Preistreiber waren vor allem Heizöl und Benzin. Auch für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher mehr zahlen.

Das Konsumklima hat eine Verschnaufpause eingelegt, die Kauflaune ist jedoch überraschend stabil. Im Gespräch sagt ein GfK-Experte, warum 2010 trotzdem ein schwieriges Jahr für den Handel sein wird.