
Kirche will Schlecker-Frauen mit Spendengeldern helfen
Rund 80 Prozent der ehemaligen Schlecker-Beschäftigten sind immer noch arbeitslos. Ein gemeinsamer Solidaritätsfonds der katholischen und der evangelischen Kirche soll nun in Notfällen helfen.
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Rund 80 Prozent der ehemaligen Schlecker-Beschäftigten sind immer noch arbeitslos. Ein gemeinsamer Solidaritätsfonds der katholischen und der evangelischen Kirche soll nun in Notfällen helfen.

"Es ist nichts mehr da", sagte einst Meike Schlecker. Für die Gläubiger der insolventen Drogeriekette gilt das auf jeden Fall, vor allem für die Bundesagentur für Arbeit.

Was bei Schlecker nicht geklappt hat, geht nun bei der Tochter IhrPlatz: Für die Beschäftigten der insolventen Drogeriekette gibt es eine Transfergesellschaft.

Die ehemaligen Schlecker-Verkäuferinnen bekommen bei ihrem Vorhaben, Filialen im Rahmen einer Genossenschaft wiederzubeleben, Rückendeckung von Betriebsräten großer Konzerne.

Rund 100 frühere Schlecker-Standorte könnten zu Nahversorgermärkte in kleineren Gemeinden werden. Ein Pilotprojekt in Baden-Württemberg lotet die Erfolgschancen der Dorfläden aus.

Das bewährte Rabattritual bei Schlecker gibt es nun auch in den Märkten von Schlecker XL und IhrPlatz. Alles muss raus, und dafür kann es nicht mehr billig genug sein.

"Der Spiegel" berichtet davon, dass Anton Schlecker schon 2009 gewusst haben soll, dass seinem Drogerieunternehmen die Insolvenz droht. Angeblich habe er daraufhin Firmengelder familienintern übertragen.

Mit dem Ausverkauf-Ansturm ist der Webshop der insolventen Drogeriekette Schlecker offenbar überfordert. Die vielen Seitenaufrufe der Online-Schnäppchenjäger legen die Internetseite lahm.

Der Insolvenzverwalter von Schlecker XL und IhrPlatz hat wieder Kunden für Filialen der insolventen Drogerienketten gefunden. Künftig bezieht ein Textildiscounter die Standorte - und macht dem Schleckerpersonal Hoffnung.

Gut 4.500 ehemalige Beschäftigte der insolventen Drogeriemarktkette sind anderswo in Beschäftigung. Allerdings droht Tausenden die Arbeitslosigkeit.

3.000 Schlecker-Filialen stehen nach der Pleite leer. Auf den Kosten für die Räumung bleiben wohl die Vermieter genau so sitzen wie für den Schlüsseldienst - in vielen Geschäften sind die Schlüssel verschwunden.

Kein Käufer gefunden: Der Onlineshop der insolventen Drogeriekette Schlecker in Deutschland und Österreich wird eingestellt.