
Französische Schlecker-Tochter verkauft
Das französische Handelsunternehmen Système U hat die Tochtergesellschaft der insolventen Drogeriekette Schlecker in Frankreich übernommen.
Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Schlecker".
159 Beiträge

Das französische Handelsunternehmen Système U hat die Tochtergesellschaft der insolventen Drogeriekette Schlecker in Frankreich übernommen.

Eine Rettung von Schlecker wird immer unwahrscheinlicher. Annehmbare Übernahmeangebote für die insolvente Drogeriekette fehlen nach wie vor. Derweil sieht Verdi die Politik gefordert.

Bis Freitag muss der Schlecker-Insolvenzverwalter einen Geldgeber finden - sonst droht der Drogeriemarktkette das Aus. Dabei könnten die Gläubiger einem Medienbericht zufolge für die Abwicklung stimmen.

Bis nächsten Freitag muss der Insolvenzverwalter von Schlecker einen aussichtsreichen Investor präsentieren, sonst wird der Betrieb eingestellt. Zwei Interessenten sind noch im Rennen.

Mit dem befürchteten "Schwarzen Freitag" für Schlecker ist es nun doch nichts geworden. Der Gläubigerausschuss hat beschlossen, nächste Woche die Gespräche über die Zukunft der Drogeriekette fortzusetzen.

In die Sitzung des Gläubigerausschusses von Schlecker ist neuer Schwung gekommen. Karstadt-Eigner Berggruen bestätigt, dass er sich für die Drogeriekette interessiert. In welchem Umfang, ist noch unklar.

Wenn das kein Paukenschlag ist: Die Holding des Karstadt-Eigentümers Nicolas Berggruen gilt nun als möglicher Investor für die insolvente Drogeriekette Schlecker.

Die Sitzung des Gläubigerausschusses Ende dieser Woche könnte bereits über die Zukunft von Schlecker entscheiden. Eine Zerschlagung der insolventen Drogeriekette scheint immer wahrscheinlicher.

Bei der Schlecker-Rettung zeichnet sich eine Aufspaltung der Unternehmensgruppe ab. Die Tochter IhrPlatz soll einzeln verkauft werden, dies soll auch mit einigen Auslandstöchtern geschehen.

Die insolvente Schlecker-Gruppe wird zerschlagen: Berichten zufolge soll die Tochter IhrPlatz nun einzeln verkauft werden. Derweil geht der Streit mit Verdi um den Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter weiter.

An diesem Mittwoch gehen die Verhandlungen um die Zukunft der Schlecker-Mitarbeiter weiter. Verdi lehnt nach wie vor einen Lohnverzicht von 15 Prozent ab - und fordert abermals Transparenz bei der Investorensuche.

Tausende ehemalige Schlecker-Mitarbeiter klagen gegen ihre Kündigungen - weitere werden folgen. Der Insolvenzverwalter hat nun deswegen ein Problem.