
Kein Investor für Woolworth in Sicht
Zur Rettung der insolventen Kaufhauskette Woolworth Deutschland gibt es ein erstes grobes Konzept. Ohne Investor drohen jedoch Filialschließungen und Kündigungen.
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Zur Rettung der insolventen Kaufhauskette Woolworth Deutschland gibt es ein erstes grobes Konzept. Ohne Investor drohen jedoch Filialschließungen und Kündigungen.

Der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier hat sich in die Verhandlungen um die Zukunft des Konzerns Arcandor eingeschaltet.

Für Arcandor gibt es Hoffnung: Die Banken wollen das Sanierungskonzept mittragen, zudem hat Konzern-Chef Eick in Italien neue Geldgeber gefunden. Aber: Alles hängt von der Staatsbürgschaft ab.

Arcandor nutzt die Medien, um die Bundesregierung unter Druck zu setzen. Die wird sich in dieser Woche mit dem Antrag des Konzerns auf Staatshilfen beschäftigen. Die CDU lehnt eine Bürgschaft ab.

Im Kampf um Geld vom Staat bekommt der Arcandor-Konzern Hilfe von der Gewerkschaft: Die Verdi-Vizechefin Margret Mönig-Raane plädiert für staatliche Bürgschaften.

Joachim Stumpf, Geschäftsführer und Kaufhausexperte der BBE-Handelsberatung München, über die Gründe für die Hertie-Pleite und Erfolgskonzepte für Warenhäuser.

Eine Fusion von Karstadt und Kaufhof rückt näher. Die Bildung einer Deutschen Warenhaus AG könne „ein vernünftiger Weg in die Zukunft" sein, teilten beide Mutterkonzerne Arcandor und Metro mit.

Jetzt ist Schluss: Die Gläubigerversammlung der insolventen Warenhauskette Hertie hat das Aus für das Unternehmen beschlossen.

Karl-Gerhard Eick lehnt eine Verschmelzung von Kaufhof und Karstadt ab. Bei einer Fusion wären bis zu 50 Warenhäuser bedroht, sagt der Arcandor-Chef.

Kinderkleidung und Süßigkeiten: Das insolvente Billigkaufhaus Woolworth testet in vier Filialen, wie "Kids Stores" ankommen.

Nach dem Rückzug einer Investorengruppe steht die insolvente Warenhauskette Hertie vor dem Aus. Schuld daran sei der britische Eigentümer.