
Kein Investor bei Hertie-Gesprächen dabei
Die Eigentümer der Hertie-Warenhäuser sind nicht bereit, mit einem möglichen Investor zu sprechen. Somit hat sich die letzte Hoffnung auf eine Rettung der insolventen Kaufhauskette zerschlagen.
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Die Eigentümer der Hertie-Warenhäuser sind nicht bereit, mit einem möglichen Investor zu sprechen. Somit hat sich die letzte Hoffnung auf eine Rettung der insolventen Kaufhauskette zerschlagen.

Für die insolvente Warenhauskette Woolworth gibt es etwas Hoffnung. Der Betriebsrat gestattet, dass die Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft überführt werden.

Keine Hoffnung mehr für Hertie: Die 54 Filialen der insolventen Kaufhauskette starten den Ausverkauf und schließen voraussichtlich Ende Juli.

Arcandor will für die Warenhaustochter Karstadt keinen Massekredit beantragen. Der Konzern stellte heute den 20. Insolvenzantrag.

Hertie-Mitarbeiter demonstrieren für ihre Jobs. Im Hintergrund laufen die Verhandlungen, um das Überleben der Kaufhauskette doch noch zu sichern. Die Investoren wollen auch Karstadt-Häuser übernehmen.

Für Arcandor beginnt eine neue Woche des Hoffens und Bangens. Der Konzern könnte doch noch eine Staatshilfe bekommen. Konkurrent Kaufhof warnt derweil vor dem Verkauf einzelner Filialen.

Nach dem beschlossenen Aus für 54 Hertie-Warenhäuser haben am Dienstag die Sozialplanverhandlungen begonnen. Die Deutsche Bank soll die Eigentümer zur Räson bringen.

Alain Caparros hat einige Vorschläge für die Bewirtschaftung von Kaufhäusern parat. Er sorgt sich vor allem um die 50 Supermärkte, die Rewe mit Karstadt betreibt.

In dieser Woche entscheidet sich das Schicksal des Karstadt-Mutter-Konzerns Arcandor. Wenn der Bund keine Unterstützung zusagt, muss das Unternehmen Insolvenz anmelden, sagt der Konzernchef.

Das Insolvenzverfahren für die angeschlagene Kaufhauskette Woolworth kommt voran. Um die Details der Transfergesellschaft für Mitarbeiter wird derzeit aber noch hart gerungen.

Der Widerstand in der Politik gegen eine Staatsbürgschaft für Arcandor wächst - nun will der Konzern einen "Rettungskredit" des Bundes. Derweil erhöht Metro den Druck für eine Fusionslösung.