
Praktiker bekommt wieder Ware
Der Insolvenzverwalter der Praktiker-Baumärkte hat sich mit Banken, Warenkreditversicherern und Lieferanten über die Warenversorgung geeinigt. Auch für Max Bahr soll eine Lösung gefunden werden.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Der Insolvenzverwalter der Praktiker-Baumärkte hat sich mit Banken, Warenkreditversicherern und Lieferanten über die Warenversorgung geeinigt. Auch für Max Bahr soll eine Lösung gefunden werden.

Max-Bahr-Mitarbeiter dürfen sich auf diese Woche freuen: Es gibt Lohn und Gehalt für den Monat Juli. Zumindest ist der Betriebsrat der insolventen Baumarktkette optimistisch.

Der Trend geht nach wie vor zum Heimwerken - daran ändern auch die Insolvenzmeldungen von Praktiker und Max Bahr nichts. Selbermachen ist hierzulande gefragt, stellen die Branchenverbände klar.

Der Erfolg von Hugo Boss kann dem Einzelhandel nicht gefallen. Denn der schwäbische Modeherhersteller profitiert immer mehr vom Verkauf der Ware in eigenen Läden.

Inhabergeführte Modeboutiquen werden rar: Der Marktanteil der kleinen Fachgeschäfte lag in Deutschland im Jahr 2011 erstmals unter zehn Prozent.

Die Verbraucher kaufen zunehmend im Internet. Das gilt auch für Computer, Kameras und Radios. Trotzdem bauen große Händler ihre Ladennetze aus. Sie wollen mit Service und Beratung punkten.

Die eigenen Ziele sogar noch übertroffen: Die Verbundgruppe Einrichtungspartnerring ist auch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gewachsen.

Erst griff Expert zu. Nun hat sich mit EP die zweite Verbundgruppe zehn Märkte der Elektronik-Kette ProMarkt gesichert. Den Mitarbeitern wurde Übernahme zugesichert.

Angesichts der aktuellen Hitze kaufen die Konsumenten gerne sommerliche Bekleidung. Manche Geschäfte haben bereits die Lager leergeräumt, woanders gibt es Erfrischungen für die Kunden.

Die Lager der Händler sind immer noch gut gefüllt mit Sommermode. Die Rabatte im Sommerschlussverkauf (SSV) fallen einer Umfrage zufolge deshalb dieses Jahr besonders üppig aus.

Der deutsche Mode- und Schuhfachhandel haben durch den ungewöhnlich langen Winter die größten Umsatzeinbußen seit etwa zehn Jahren verzeichnet. Die Verbraucher sparten sich den Übergangsmantel.