
Konzentration im Modehandel schreitet voran
Immer weniger Unternehmen teilen sich den Modemarkt. Großfilialisten machen bereits die Hälfte der Branchenumsätze. Dem Mittelstand machen Webkonkurrenz und steigende Energiekosten zu schaffen.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Immer weniger Unternehmen teilen sich den Modemarkt. Großfilialisten machen bereits die Hälfte der Branchenumsätze. Dem Mittelstand machen Webkonkurrenz und steigende Energiekosten zu schaffen.

Spontane Lustkäufe spielen im Modehandel eine große Rolle. Durch den Onlinehandel kommen aber weniger Kunden in die Läden. Die Branche hat mit einem sinkenden Umsatz zu kämpfen.

Deichmann wird 100 Jahre alt: Auch im Jubiläumsjahr expandiert der Schuhfilialist kräftig weiter und freut sich, dass das eigene Onlinegeschäft längst profitabel ist.

Nach Informationen der "Textilwirtschaft" sucht der Finanzinvestor BluO nach Käufern für sein Aktienpaket der Adler Mode AG. Unter den möglichen Interessenten tauchen zwei bekannte Namen auf.

Die angeschlagene Baumarktkette Praktiker hat einen Insolvenzantrag für die türkische Landesgesellschaft gestellt. Neun Märkte sind betroffen. Die Türkei sei aber ein Sonderfall, betont der Vorstand.

Der Modeanbieter Hugo Boss meldet ein Rekordergebnis für 2012 und arbeitet weiter auf die Umsatzmarke von drei Milliarden Euro hin. Helfen sollen dabei vor allem die eigenen Läden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr freute sich Fressnapf wieder über steigende Umsätze. Der Heimtierbedarf-Händler will weiter expandieren und zum Cross-Channel-Händler werden.

Sport2000 will bleiben, was es ist: Eine Verbundgruppe für den stationären Sportfachhandel. Eine zentrale E-Commerce-Plattform wird es vorerst nicht geben. 2012 wuchs die Kooperation.

Investoren halten die Wöhrl-Anleihe für lukrativ. Jedenfalls war die Nachfrage so groß, dass weitere Interessenten nicht mehr zum Zuge kommen.

Besseres Warenwirtschaftssytem, Angebote für Gesundheitssport - und Multichannel. So lauten die Schwerpunkte von Intersport in diesem Jahr. 2012 beendete die Verbundgruppe mit einem Umsatzplus.

China ist zwar weiter Hauptlieferant von Textilien - doch andere asisatische Länder werden als Produktionsstandorte attraktiver.