
Gerry Weber übernimmt Modehändler Wissmach
Der Modeanbieter Gerry Weber gab die Übernahme des insolventen Textilhändlers Wissmach bekannt. 200 Filialen und 850 Jobs sollen so gerettet werden.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Der Modeanbieter Gerry Weber gab die Übernahme des insolventen Textilhändlers Wissmach bekannt. 200 Filialen und 850 Jobs sollen so gerettet werden.

Nach einer Wachstumsdelle konnte der Handel mit Bio-Produkten 2011 wieder deutlich zulegen. Marktforscher billigen dem Sortiment noch weiteres Potenzial zu, wenn Handel und Hersteller ihre Hausaufgaben machen.

Die Optikerkette Fielmann steigerte im vergangenen Jahr Absatz, Umsatz und Gewinn und setzte sich damit vom Branchentrend ab. Nun will das Unternehmen seinen Marktanteil weiter ausbauen.

Die "Lockangebote" von branchenfremden Discountern macht dem Spielwarenhandel zu schaffen. Trotzdem erzielte Vedes 2011 ein Umsatzplus. Für 2012 hat die Kooperation eine Wachstumsstrategie erarbeitet.

Das Internet bedroht den kleinen Spielwarenladen um die Ecke - diese Ansicht vertreten aus dem Bauch heraus wohl viele Menschen. Stimmt so aber nicht, sagen die Experten.

Die Mode-Dienstleister Katag AG steigerte den Umsatz 2011 deutlich. Vor allem die eigenen Marken beflügelten das Geschäft der angeschlossenen Häuser.

Der angeschlagene Baumarktkonzern Praktiker konnte die Finanzierung des wichtigen Frühjahresgeschäfts vorerst sicher stellen. Unklarheit herrscht jedoch über die Absichten der neuen Großaktionärin.

Ikea sieht sich als Profiteur eines "Cocooning"-Trends und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit einem zweistelligen Zuwachs beim Gewinn ein Rekordergebnis. Deutschland bleibt der umsatzstärkste Markt.

An Neujahr wechselte bei Wöhrl der Unternehmenschef, gut zwei Wochen später kauft sich ein Mitglied des Familienbetriebes beim Mitbewerber Adler Modemärkte ein. Beide Textilhändler wollen gemeinsame Sache machen.

Schlecker will sich mit aller Macht gesundschrumpfen. Das Filialnetz wird immer mehr ausgedünnt. Schon in den nächsten Wochen soll es die nächste Schließungswelle geben.

Der Handelskonzern Douglas will seine schwächelnde Buchtochter Thalia umkrempeln, Filialschließungen werden dabei nicht ausgeschlossen. Grund ist der Wandel vom klassischen zum elektronischen Buch.