
Deutsche wollen schöner wohnen
Der Einrichtungsmarkt boomt. Um sich dem Druck der Großflächenanbieter zu entziehen, spezialisieren sich immer mehr kleine Unternehmen – mit Erfolg.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Der Einrichtungsmarkt boomt. Um sich dem Druck der Großflächenanbieter zu entziehen, spezialisieren sich immer mehr kleine Unternehmen – mit Erfolg.

Die Verkaufsgerüchte verdichten sich: Der Douglas-Konzern ist einem Medienbericht zufolge bereits in Sondierungsgesprächen mit einer Beteiligungsgesellschaft, um die schwächelnde Buchhandelstochter Thalia zu verkaufen.

MyMüsli für Hunde: Tengelmann weitet sein Beteiligungsportfolio im E-Commerce-Bereich aus und beteiligt sich an Canimix. In dem Onlineshop können Tierbesitzer Hundefutter selbst mischen.

Der Modeanbieter Gerry Weber gab die Übernahme des insolventen Textilhändlers Wissmach bekannt. 200 Filialen und 850 Jobs sollen so gerettet werden.

Die Optikerkette Fielmann steigerte im vergangenen Jahr Absatz, Umsatz und Gewinn und setzte sich damit vom Branchentrend ab. Nun will das Unternehmen seinen Marktanteil weiter ausbauen.

Nach einer Wachstumsdelle konnte der Handel mit Bio-Produkten 2011 wieder deutlich zulegen. Marktforscher billigen dem Sortiment noch weiteres Potenzial zu, wenn Handel und Hersteller ihre Hausaufgaben machen.

Höhere Lohnkosten in Fernost machen den deutschen Modeherstellern zu schaffen. Den Anstieg wollen sie nun auf den Handel übertragen. Doch die Branche sträubt sich dagegen.

Das Internet bedroht den kleinen Spielwarenladen um die Ecke - diese Ansicht vertreten aus dem Bauch heraus wohl viele Menschen. Stimmt so aber nicht, sagen die Experten.

Die "Lockangebote" von branchenfremden Discountern macht dem Spielwarenhandel zu schaffen. Trotzdem erzielte Vedes 2011 ein Umsatzplus. Für 2012 hat die Kooperation eine Wachstumsstrategie erarbeitet.

Die Mode-Dienstleister Katag AG steigerte den Umsatz 2011 deutlich. Vor allem die eigenen Marken beflügelten das Geschäft der angeschlossenen Häuser.

Der angeschlagene Baumarktkonzern Praktiker konnte die Finanzierung des wichtigen Frühjahresgeschäfts vorerst sicher stellen. Unklarheit herrscht jedoch über die Absichten der neuen Großaktionärin.