
Investor übernimmt Verkaufskanal HSE24
Der Gläubigerausschuss von Arcandor hat den Verkauf des Shoppingsenders HSE24 an eine Beteiligungsgesellschaft genehmigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Paketdienste, Versandlogistik, Zustellung und die Herausforderungen der letzten Meile. DHL, Hermes, DPD und weitere Dienstleister.
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Der Gläubigerausschuss von Arcandor hat den Verkauf des Shoppingsenders HSE24 an eine Beteiligungsgesellschaft genehmigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die verbliebenen Mitarbeiter im Leipziger Logistikzentrum von Quelle haben noch bis Anfang 2010 Beschäftigung. Für die Zeit danach steht die Stadt mit Investoren in Gesprächen.

Otto hat auch die Kundenadressen von Quelle gekauft. Anschreiben wollen die Hamburger die rund acht Millionen Personen aber nur einmal.

Die Insolvenz des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor schlägt sich nun auch in der Bilanz der Post wieder. Knapp 150 Millionen Euro kostet die Pleite den Konzern im dritten Quartal.

Der Start des Quelle-Ausverkaufs mit hohen Rabatten hat dem insolventen Versandhaus einen Bestellrekord beschert. Ab heute wird die Ware auch in den stationären Geschäften verramscht.

Während der Ansturm der Schnäppchenjäger den Quelle-Server in die Knie zwang, wäscht Thomas Middelhof seine Hände in Unschuld. Insolvenzverwalter Görg irritiert Lieferanten.

Hunderttausende Kunden haben die Internetseite des Versandhändlers Quelle zeitweilig zum Erliegen gebracht. Der Ausverkauf könnte sich auch auf den übrigen Handel auswirken.

Ab Sonntag wird Quelle verramscht. Auch die Shops sollen sich beteiligen. Doch nach Informationen von derhandel.de hängen deren Betreiber in punkto Information völlig in der Luft.

Was für ein turbulenter Freitag für Quelle. Erst wollte DHL keine Waren des insolventen Versenders ausliefern. Doch nur wenige Stunden später wird diese Entscheidung revidiert.

Am Montag soll der Quelle-Ausverkauf beginnen. Doch die Post weigert sich, Waren auszuliefern, weil sie auf Geld vom Versender wartet - und die Banken stellen keine Mittel mehr zur Verfügung.

Mit 4.300 Mitarbeitern soll der Quelle-Ausverkauf organisiert werden, teilt der Insolvenzverwalter des Versenders mit. Als Hauptvertriebskanal ist das Internet vorgesehen.