
Quelle: Ausverkauf im Web endet um Mitternacht
Das insolvente Versandhaus Quelle schließt nach einem Monat seinen Internet-Ausverkauf. Das Ergebnis hat die Erwartungen des Insolvenzverwalters übertroffen.
Paketdienste, Versandlogistik, Zustellung und die Herausforderungen der letzten Meile. DHL, Hermes, DPD und weitere Dienstleister.
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Das insolvente Versandhaus Quelle schließt nach einem Monat seinen Internet-Ausverkauf. Das Ergebnis hat die Erwartungen des Insolvenzverwalters übertroffen.

Wer Träume verkauft, muss in die Zukunft blicken: Douglas optimiert die Supply Chain mit einer intelligenten Dispositionssoftware.

Eine weitere Tochter des insolventen Versandhändlers Quelle wurde übernommen: Die Orwo Net GmbH aus Sachsen-Anhalt hat die Vermögenswerte der Foto Quelle GmbH aufgekauft.

Der Teleshopping-Anbieter 1-2-3.tv investiert in die Logistik und baut zusammen mit dem Partner DHL den Standort Braunschweig aus.

Ein Bericht des TV-Magazins "Report Mainz" rückt die Valovis-Bank, den Factoringgeber des insolventen Versenders Quelle, in ein schlechtes Licht. Der Vorstand weist die Kritik zurück.

Nicht einmal 100 Gläubiger waren noch nach Essen gekommen, um das Aus von Quelle zu besiegeln. Wie lange der Ausverkauf beim insolventen Versender noch weiter läuft, ist offen.

Die verbliebenen Mitarbeiter im Leipziger Logistikzentrum von Quelle haben noch bis Anfang 2010 Beschäftigung. Für die Zeit danach steht die Stadt mit Investoren in Gesprächen.

Der Gläubigerausschuss von Arcandor hat den Verkauf des Shoppingsenders HSE24 an eine Beteiligungsgesellschaft genehmigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Otto hat auch die Kundenadressen von Quelle gekauft. Anschreiben wollen die Hamburger die rund acht Millionen Personen aber nur einmal.

Die Versandhandelsgruppe Otto hat die Rechte an der Marke Quelle und der Eigenmarken des Konzerns wie Privileg erworben. Auch das Russland-Geschäft wurde übernommen.

Die Insolvenz des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor schlägt sich nun auch in der Bilanz der Post wieder. Knapp 150 Millionen Euro kostet die Pleite den Konzern im dritten Quartal.