
"Unwort des Jahres" kommt aus dem Einzelhandel
Imagepflege sieht anders aus: Das "Unwort des Jahres 2009" hat seinen Ursprung in einer Äußerung eines Mitarbeiters im Einzelhandel. Es betrifft die Arbeitnehmervertretung.
Personalmanagement, Mitarbeiterführung, Tarifpolitik, Arbeitsrecht und Employer Branding im Handel. Fachkräftemangel und New Work.
309 Beiträge

Imagepflege sieht anders aus: Das "Unwort des Jahres 2009" hat seinen Ursprung in einer Äußerung eines Mitarbeiters im Einzelhandel. Es betrifft die Arbeitnehmervertretung.

Die Reallöhne deutscher Arbeitnehmer sind im vergangenen Jahr erneut gesunken. Eine der Hauptursachen für die Entwicklung war der Anstieg von Kurzarbeit, sagt das WSI. Die niedrigsten Lohnerhöhungen gab es im Handel.

Der Knopf war sein Markenzeichen. Im Alter von 96 Jahren ist am heutigen Montag der Nürnberger Modeunternehmer Rudolf Wöhrl verstorben.

Die Ausbildungsbilanz im Einzelhandel für 2009 ist positiver als die für die Gesamtwirtschaft. Der Rückgang bei den Lehrverträgen war trotz Krise minimal.

Eine SOS-Aktion rettet den Quelle-Nachlass vor den Rollkommandos: Frühere Mitarbeiter und Wissenschaftler sichern wichtige Zeugnisse der Unternehmensgeschichte.

Das Bundesarbeitsgericht hatte es der Gewerkschaft Verdi erlaubt, in Tarifauseinandersetzungen so genannte Flashmobs zu organisieren. Der HDE ficht dies nun beim Verfassungsgericht an.

Das Kartellamt schlägt zu: Wegen illegaler Preisabsprachen müssen nun die Kaffeeröster Tchibo, Melitta und Dallmayr Geldbußen in Millionenhöhe zahlen.

Beim insolventen Versender Quelle gehen am Samstag die Lichter aus. Dann schließen auch die stationären Technikcenter - für immer. Die Mitarbeiter trauern und kämpfen mit den Tränen.

Edeka-Händler und Aufsichtsratschef Peter Simmel habe seine Mitarbeiter nicht bespitzelt. Sondern "angemessene Kontrollmaßnahmen" angeordnet, meint Edeka-Chef Mosa. Verdi bleibt skeptisch.

Laut Verdi soll der Staatsanwalt gegen Peter Simmel vorgehen. Die Gewerkschaft beklagt gegenüber derhandel.de nicht nur die Bespitzelung von Mitarbeitern in Märkten des Edekaners.

Arbeitgeberpräsident Hundt übt Kritik am "Flashmob"-Urteil und an den Arbeitsrichtern: Sie sollten "im Supermarkt arbeiten", bevor sie solche Entscheidungen fällen.