
Quelle-Nachlass gerettet
Eine SOS-Aktion rettet den Quelle-Nachlass vor den Rollkommandos: Frühere Mitarbeiter und Wissenschaftler sichern wichtige Zeugnisse der Unternehmensgeschichte.
Personalmanagement, Mitarbeiterführung, Tarifpolitik, Arbeitsrecht und Employer Branding im Handel. Fachkräftemangel und New Work.
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Eine SOS-Aktion rettet den Quelle-Nachlass vor den Rollkommandos: Frühere Mitarbeiter und Wissenschaftler sichern wichtige Zeugnisse der Unternehmensgeschichte.

Das Bundesarbeitsgericht hatte es der Gewerkschaft Verdi erlaubt, in Tarifauseinandersetzungen so genannte Flashmobs zu organisieren. Der HDE ficht dies nun beim Verfassungsgericht an.

Das Kartellamt schlägt zu: Wegen illegaler Preisabsprachen müssen nun die Kaffeeröster Tchibo, Melitta und Dallmayr Geldbußen in Millionenhöhe zahlen.

Beim insolventen Versender Quelle gehen am Samstag die Lichter aus. Dann schließen auch die stationären Technikcenter - für immer. Die Mitarbeiter trauern und kämpfen mit den Tränen.

Edeka-Händler und Aufsichtsratschef Peter Simmel habe seine Mitarbeiter nicht bespitzelt. Sondern "angemessene Kontrollmaßnahmen" angeordnet, meint Edeka-Chef Mosa. Verdi bleibt skeptisch.

Laut Verdi soll der Staatsanwalt gegen Peter Simmel vorgehen. Die Gewerkschaft beklagt gegenüber derhandel.de nicht nur die Bespitzelung von Mitarbeitern in Märkten des Edekaners.

Arbeitgeberpräsident Hundt übt Kritik am "Flashmob"-Urteil und an den Arbeitsrichtern: Sie sollten "im Supermarkt arbeiten", bevor sie solche Entscheidungen fällen.

Die Handelsbeschäftigten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bekommen in zwei Stufen 3,5 Prozent mehr Geld. Damit ist die Gefahr von Streiks in der Weihnachtszeit gebannt.

In drei Ost-Ländern ringen die Tarifparteien immer noch um eine Einigung - fünf Monate nach der Verabschiedung eines Pilotabschlusses für die Handelsbranche.

Grünes Licht vom Bundeskartellamt: Rewe darf die Sky-Märkte der coop Kiel im Südwesten übernehmen. Die Mitarbeiter werden alle übernommen.

Die Quelle-Mitarbeiter machen ihrem Unmut mit einem "öffentlichen Aufschrei" Luft. Unterdessen fragen sich Verbraucherschützer, was mit den Kundendaten passiert.

Auch die deutsche Kreditwirtschaft kritisiert nun die Pläne der Bundesbank, Filialen zu schließen. Bundesbank-Mitarbeiter protestieren in Frankfurt gegen die Sparpläne.