
Arcandor will Hilfe vom Bund
Der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor will den Staat um Hilfe bitten, um aus der Finanzklemme herauszukommen. Die Maigehälter seien aber sicher.
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Der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor will den Staat um Hilfe bitten, um aus der Finanzklemme herauszukommen. Die Maigehälter seien aber sicher.

Arcandor will Geld vom Staat. Für den Mittelstand ist diese Forderung ein Skandal. Eine Unterstützung für den Konzern gehe zu Lasten kleinerer Unternehmen, kritisiert der Verband ZGV.

Das PEAK-Symposium beschäftigte sich mit Strategien für Verbundgruppen. Die neue Lösung für Mittelständler ist eine alte: Alles für den Kunden. Denn der will nicht nur billig, sondern auch Emotionen.

Schlechtes Ergebnis, gekürzte Dividende. Der Duisburger Haniel-Konzern hat ein miserables Geschäftsjahr hinter sich. Das trifft zunächst die Aktionäre.

Der bisherige Vorstandsvorsitzende der Verbundgruppe Anwr scheidet Ende April aus. Neuer Chef wird ein Bankmanager, der allerdings viel von Kooperationen versteht.

Metro Cash & Carry will die Expansion in China vorantreiben. Vor kurzem erst hatte die Unternehmensschwester Media Markt angekündigt, nach China zu gehen.

Arcandor-Vorstandschef Karl-Gerhard Eick spricht bei Regierungsvertretern vor: Er sondiert einem Pressebericht zufolge die Möglichkeiten staatlicher Förderprogramme.

Microsoft möchte seine Enzyklopädie Encarta endgültig einzustellen. Angesichts der übermächtigen Konkurrenz freier Angebote im Netz - allen voran Wikipedia - lohnt sich das kostenpflichtige Lexikon für den Internetkonzern schlichtweg nicht mehr.

Für manche Mobilfunkbetreiber kann die 4G-Technologie LTE gar nicht schnell genug Realität werden. Diese Ansicht vertreten Analysten von Analysys Mason im Report "Operator strategies for network evolution: the road to LTE".

Die Aktionäre des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor proben den Aufstand - und rechnen mit dem ehemaligen Konzernchef Thomas Middelhoff ab.

In seiner ersten Rede als neuer Arcandor-Chef hat Karl-Gerhard Eick ein düsteres Bild des Konzerns gezeichnet: Die Finanzlage sei schlecht, das Unternehmen brauche einen harten Sparkurs.