
"Warenhausgipfel" soll Klarheit bringen
Am Donnerstag kommen die Chefs von Arcandor, Metro und Goldman Sachs zum "Warenhaus-Gipfel" zusammen. Vorher trift sich der Metro-Chef mit dem Wirtschaftsminister.
Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.
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Am Donnerstag kommen die Chefs von Arcandor, Metro und Goldman Sachs zum "Warenhaus-Gipfel" zusammen. Vorher trift sich der Metro-Chef mit dem Wirtschaftsminister.

Der Erotik-Konzern Beate Uhse verliert weiter Umsatz, ist aber mit der Ertragslage zufrieden. Neue Premium-Shops und Fun-Center sollen den Umsatz wieder steigern.

Für Arcandor läuft die Zeit ab: Der Konzern braucht binnen vier Wochen eine Entscheidung über eine Staatsbürgschaft. Der Antrag erfolgt bereits in der kommenden Woche.

Der Handelskonzern Metro findet Staatshilfen für den Konkurrenten Arcandor unfair. Denn die eigene Warenhaustochter Kaufhof sei "mit harter Arbeit" saniert worden.

Die Konsumkrise ist auch bei Douglas angekommen. Der Konzern hat im ersten Geschäftshalbjahr einen Ergebnisrückgang hinnehmen müssen. Die Prognose für das Jahr wurde nach unten korrigiert.

Der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor will den Staat um Hilfe bitten, um aus der Finanzklemme herauszukommen. Die Maigehälter seien aber sicher.

Arcandor will Geld vom Staat. Für den Mittelstand ist diese Forderung ein Skandal. Eine Unterstützung für den Konzern gehe zu Lasten kleinerer Unternehmen, kritisiert der Verband ZGV.

Das PEAK-Symposium beschäftigte sich mit Strategien für Verbundgruppen. Die neue Lösung für Mittelständler ist eine alte: Alles für den Kunden. Denn der will nicht nur billig, sondern auch Emotionen.

Der Handelskonzern Metro musste in den ersten drei Monaten einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Unternehmenschef Eckhard Cordes hat trotzdem eine "Trendverbesserung" ausgemacht.

Schlechtes Ergebnis, gekürzte Dividende. Der Duisburger Haniel-Konzern hat ein miserables Geschäftsjahr hinter sich. Das trifft zunächst die Aktionäre.

Der bisherige Vorstandsvorsitzende der Verbundgruppe Anwr scheidet Ende April aus. Neuer Chef wird ein Bankmanager, der allerdings viel von Kooperationen versteht.