
Real mit neuer Unternehmensführung
Didier Fleury ist zum Chef von Real aufgestiegen. Das SB-Warenhaus soll effektiver und schlagkräftiger werden, sagt der Chef des Mutterkonzerns Metro.
Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.
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Didier Fleury ist zum Chef von Real aufgestiegen. Das SB-Warenhaus soll effektiver und schlagkräftiger werden, sagt der Chef des Mutterkonzerns Metro.

Stationär Bücher verkaufen wird immer schwerer. Das spürt auch Thalia. Und deswegen kommt auch der Mutterkonzern Douglas nicht aus den roten Zahlen heraus.

Metro kämpft mit Preissenkungen um die Gunst der europäischen Verbraucher. Doch das hat dem Konzern zuletzt rote Zahlen beschert. Vorstandschef Koch hält aber an den Jahreszielen fest.

Den E-Commerce einfach mal von hinten herum, von der Nachfrage-Seite her, aufzäumen. Das ist die Idee des US-Start-up Ubokia - sprich Übokia. Der Kunde sucht ein Produkt, der Händler spricht ihn auf der Plattform an. Hierzulande will ab heute kwizzme.com die Wünsche der Kunden gezielt mit Angeboten zusammenbringen. Das Modell: Der Kunde sucht, der Händler kommt.

Der Preiskampf bei Unterhaltungselektronik und Lebensmitteln hat den die Metro Group in die roten Zahlen gedrückt. Die Konzerntöchter haben sich allerdings sehr unterschiedlich entwickelt.

Auch im zweiten Quartal ist die Bilanz der Metro negativ. Trotzdem ist Konzernchef Koch optimisch, die Jahresprognose einhalten zu können. Der neue Kurs des Unternehmens sei richtig.

Am morgigen Dienstag legt Metro-Chef Olaf Koch die Zahlen zum zweiten Quartal vor, Analysten erwarten einen Gewinnrückgang. Die spannende Frage ist, ob die Jahresprognose Bestand hat.

Die Umsätze des Praktiker-Konzerns blieben auch im zweiten Quartal auf Talfahrt. Vor allem im Ausland häufen sich die Verluste der Baumarktkette. Einzig die Tochter Max Bahr hatte eine positive Entwicklung.

Der Machtkampf um Praktiker bleibt spannend: Ein neuer Investor will sich nun an dem kriselnden Baumarktkonzern beteiligen - und verspricht eine gehörige Finanzspritze.

Der Abbau von 2.000 Arbeitsplätzen bei Karstadt sorgt für heftige Diskussionen. Während das Management beruhigen will, ist Verdi mehr denn je alarmiert. Hintergrund sind neue Äußerungen des Personalchefs.

2009 rutschte Karstadt in die Insolvenz, Investor Nicolas Berggruen rettete den Konzern. Doch nun geht die Angst um: Bis Ende 2014 sollen 2.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Eine Chronologie der Ereignisse.