
So will Karstadt 2.000 Jobs abbauen
Nun werden Details vom Stellenabbau beim Warenhauskonzern Karstadt bekannt. Die "Verschlankung" des Unternehmens wird sich bis 2015 hinziehen und trifft vor allem Jobs auf der Fläche.
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Nun werden Details vom Stellenabbau beim Warenhauskonzern Karstadt bekannt. Die "Verschlankung" des Unternehmens wird sich bis 2015 hinziehen und trifft vor allem Jobs auf der Fläche.

Die Hiobsbotschaften für Mitarbeiter im Handel nehmen kein Ende: Auch der Handelskonzern Metro plant den Abbau Hunderter Stellen - und will betriebsbedingte Kündigungen "so gut es geht" vermeiden.

Nach dem Ablauf des Sanierungstarifvertrags werde Karstadt zur Tarifnormalität zurückkehren, sagte unlängst die Gewerkschaft. Nun stellt es sich heraus: Der Warenhauskonzern baut 2.000 Stellen ab.

Internetboom, Schlecker-Pleite, Praktiker-Krise - der stationäre Einzelhandel durchlebt turbulente Zeiten. Für Tengelmannchef Karl-Erivan Haub heißt die Konsequenz: Die Branche braucht weniger Läden.

Nach Äußerungen von Metro-Chef Olaf Koch über Auswirkungen der Euro-Krise auf die Kauflust der Deutschen geriet die Aktie des Handelskonzerns unter Druck. Analysten sehen die Gewinnziele in Gefahr.

Praktiker-Beschäftigten sollen zugunsten der Sanierung des Baumarktkonzerns auf Millionen verzichten. Doch Verdi stellt das Abkommen nun unter Bedingungen. Und es gibt Gerüchte um einen neuen Investor.

Karstadt-Chef Andrew Jennings jubelt zwar über gute Umsätze, doch es gibt Zweifel an der Wirtschaftskraft des Warenhausbetreibers. Und: Die Luft wird für Mitarbeiter dünner.

Der Handelskonzern Metro plant einen weiteren Stellenabbau. Diesmal trifft es die Cash-&-Carry-Zentrale in Düsseldorf. Hunderte von Jobs stehen auf der Kippe.

Auf der heutigen Hauptversammlung der Praktiker AG entscheidet sich, ob der Baumarktkonzern eine Zukunft hat. Die Finanzierung der Restrukturierung ist noch offen. Im schlimmsten Fall droht die Insolvenz.

Die turbulente Hauptversammlung von Praktiker zeigt, wie verbissen Vorstand und Aktionäre um die Macht im Unternehmen kämpfen. Für den Baumarktkonzern geht es ums Überleben.

Die Kaufhauskette Woolworth schreibt drei Jahre nach ihrer Insolvenz nach eigenen Angaben wieder schwarze Zahlen und will expandieren. Genaue Zahlen werden aber nicht genannt.