
Schlecker kämpft mit Lieferproblemen
Die Gewerkschaft Verdi fordert schnelle Gespräche über die Jobs bei Schlecker, doch der Insolvenzverwalter bittet um Geduld. Derweil verhängen erste Hersteller einen Lieferstopp für die Drogeriekette.
Die Zukunft der Warenhäuser und Kaufhäuser: Karstadt, Kaufhof, Galeria und die Transformation großflächiger Handelsformate.
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Die Gewerkschaft Verdi fordert schnelle Gespräche über die Jobs bei Schlecker, doch der Insolvenzverwalter bittet um Geduld. Derweil verhängen erste Hersteller einen Lieferstopp für die Drogeriekette.

Trotz der Euro-Krise will ECE-Chef Alexander Otto mit Shoppingcentern in Südeuropa expandieren. In Italien und Spanien gebe es noch große Marktchancen. Mit antizyklischen Investments hatte der Sohn von Werner Otto zuletzt großen Erfolg.

Schlechtes Image, zu niedrige Umsätze pro Filiale, starke Wettbewerber: Für Handelsexperten ist es um die Zukunft von Schlecker schlecht bestellt. Ob es gelingt, das Unternehmen als Ganzes zu retten, bleibt fraglich.

Die Drogeriekette Schlecker hat am Montagmorgen Planinsolvenz beim Amtsgericht Ulm beantragt. Derweil zeigt sich Wettbewerber Rossmann kaum an der Übernahme von Filialen interessiert.

Mit massiven Preissenkungen sagt der angeschlagene Drogerieriese Schlecker dm und Rossmann den Kampf an. Doch die Konkurrenz reagiert gelassen.

Im milliardenschweren Bieterrennen um die Warenhauskette Kaufhof sind die Chancen für Signa-Chef René Benko wieder gestiegen.

Es spricht nicht für ein Unternehmen, wenn es seine Lieferanten um längere Zahlungsziele bittet. Laut einem Medienbericht soll Karstadt einen entsprechenden Brief verschickt haben.

Gut gegen Böse, dm kontra Schlecker: In kaum einer anderen Branche sind die Rollen scheinbar so klar verteilt wie bei den Drogerieketten. Rossmann lauert als Dritter auf seine Chance - und hat 2011 erstmals mehr als 5 Milliarden Euro Umsatz erzielt.

Verdi fordert Transparenz von Schlecker bei der Restrukturierung des Unternehmens. Schlecker fordert Opfer der Belegschaft. Klarheit darüber sollen Gespräche mit der Gewerkschaft bringen.

Was als großer Branchenwettbewerb gut gemeint war, wird immer mehr zum PR-Desaster: Nun distanziert sich auch der Textildiscounter Kik vom Preis "Händler des Jahres 2011" - und will damit nicht mehr werben.

Der Karstadt-Chef rechnet mit guten Verkaufszahlen für das laufende Weihnachtsgeschäft und verkündet Neueröffnungen für 2012. Der Umsatz pendelt sich auf Vorjahresniveau ein.