
Karstadt wird zum Amazon Hub, Bünting, DHL
Jedes Mal, wenn ich bei Amazon einkaufe, frage ich mich, warum Jeff Bezos es nie - so wie Google - mit einem ""Auf gut Glück!"-Button ausprobiert hat. Guten Morgen.
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Jedes Mal, wenn ich bei Amazon einkaufe, frage ich mich, warum Jeff Bezos es nie - so wie Google - mit einem ""Auf gut Glück!"-Button ausprobiert hat. Guten Morgen.

Das Mantra von der Kundenorientierung beherrschen einige Händler richtig gut. Die ganz besonders erfolgreichen Unternehmen wissen aber nicht nur um die dafür nötigen Elemente, sondern sie behandeln auch ihre Mitarbeiter wie Kunden. Denn auch Mitarbeiter sollen ja am Montag gerne wiederkommen. Schönes Wochenende.

Amazon ist Handel, Cloud-Geschäft, Prime-TV, Alexa, Werbung, eigene Logistik. Doch es steckt noch viel mehr dahinter. Der lange Arm von Amazon reicht weit. Wohin? Und wo steckt Amazon überall drin?

Veränderungen fallen schwer. Kein Wunder. Wenn unsere Mammut-jagenden Vorfahren leckeres Obst entdeckt hatten, dann blieben sie dabei. Eine andere Frucht probieren? Lebensgefährlich! So machen wir das noch heute. Auch im Handel.

Bevor die Börse gleich vermutlich Achterbahn fährt. Schnell noch ein paar Zahlen. Die Amazon-Aktie legte in den vergangenen fünf Jahren rund 500% zu. Der börsennotierte US-Handel verlor in den gleichen Zeit 5%. Zalando schaffte rund 100 Prozent Zuwachs Stand heute. Da wäre es für manche einträglicher gewesen, ihr Ladengeschäft in Aktien (wenn auch nicht im Möbel-Onlinehandel) anzulegen. Aber warten wir den Tag ab. Beton, weiß man ja, bleibt.

Die eine, universell richtige Strategie, um auf Amazon zu verkaufen, gibt es nicht. Die Wahl des richtigen Verkaufsmodells ist jedoch ein erfolgskritischer Faktor in jeder ganzheitlich geplanten Distributionsstrategie.Ralf Richter, Ex-Amazon-Manager und Geschäftsleiter bei Plan.Net Performance, beleuchtet in einem Gastbeitrag die Optionen.

Teile der Branche hyperventilierten gestern ob der Meldung, dass Douglas 70 Filialen schließen will. Strategiewechsel, Denkwende möchte da mancher sehen. Dabei geht es gerade mal um 3% der europaweit 2400 Filialen. Man kann so etwas auch aufräumen nennen. Marie-Kondo-Prinzip für die Fläche. Windeln.de, Westwing und Home 24 sind übrigens gerade an der Börse Richtung ganz tiefer Süden. Das Ende des E-Commerce wie wir ihn kennen? Sicher auch nicht. Ihnen ein ruhiges Wochenende.

Schöne Bescherung. Draußen hat es 30 Grad und "Milka läutet die Weihnachtszeit ein", heißt es per Pressemeldung. Neuheiten und Lizenzen wie "Angry Birds" gibt es ab September. Bei ANWR ist dagegen zumindest für Onliner ein bisschen Frühling.

Mareile Wölwer hat ein Start-up für personalisierte Tiermedizin gegründet. Etailment erzählt sie, warum das Amazon-Förderprogramm "Unternehmerinnen der Zukunft" da gerade recht kam und warum Logistik eine entscheidene Rolle spielt.

Stylebop ist insolvent. Auch fast schon altehrwürdige Onlineshops können also scheitern. Daraus kann man eine Lektion mitnehmen. Der Absturz, auch von stationären Händlern, kommt nie wegen "dem Internet" oder wegen "Amazon". Das Ende ist (fast) immer und ganz schlicht die Folge von Managementfehlern. Mal sehen, wie es bei Media Saturn weiter geht.

In diesem Jahr jährt sich die Insolvenz von Arcandor (2009), dem ehemaligen Mutterkonzern von KarstadtQuelle. Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff spricht im Interview mit etailment von einer unnötigen Insolvenz. „Mit mir hätte es diese Insolvenz nicht gegeben.“ Was Middelhoff über seine Gier und seinen Sturz sagt, was er heute macht und was er den Schlecker-Kindern rät, lesen Sie bei etailment.