
Juristen prüfen Zusagen der Karstadt-Kommunen
Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will es genau wissen: Der Verzicht mehrerer Kommunen auf Steueransprüche von Karstadt wird genauer geprüft.
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Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will es genau wissen: Der Verzicht mehrerer Kommunen auf Steueransprüche von Karstadt wird genauer geprüft.

Kurz vor der Entscheidung über den Schicksal von Karstadt hat der Handelskonzern Metro sein Interesse an Teilen der insolventen Warenhauskette bekräftigt. Derweil bietet der russische Karstadt-Bieter um Aufschub.

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der insolventen Kaufhauskette Woolworth durch die HH-Holding der Tengelmann-Gruppe offiziell genehmigt.

Das Essener Amtsgericht hat den Termin zur Bestätigung des Insolvenzplans der Warenhauskette Karstadt verschoben. Grundlegende Bedingungen seien noch nicht erfüllt worden.

Es war zu erwarten: Die Entscheidung über die Zukunft Karstadts ist heute verschoben worden. Eine gute Woche lassen sich die Gläubiger nochmals Zeit, bis ein Käufer den Zuschlag bekommt.

Elf Karstadt-Städte müssen sich noch endgültig zum geforderten Steuerverzicht für die insolvente Warenhauskette äußern. Nun will der Insolvenzverwalter Klarheit schaffen.

Auch die Stadt Köln will auf Steuerforderungen gegenüber Karstadt verzichten. Der Insolvenzverwalter freut sich über drei Kaufinteressenten - und hat keinen Favoriten.

Laut einem Medienbericht will das Konsortium Highstreet, Besitzer der Immobilien von 86 Karstadt-Filialen, den Warenhausbetreiber vollständig übernehmen. Auch Metro zeigt Interesse.

Es ist immer fraglicher, ob Triton noch Interesse an Karstadt besitzt. Derzeit werde das Investment "überprüft". Verdi bezweifelt mittlerweile, ob der Investor das Warenhaus überhaupt weiterführen will.

Triton ist nicht der einzige potenzielle Kaufinteressent für Karstadt. Derzeit prüfen zwei weitere mögliche Investoren die Bücher des Warenhauses. Einer davon dürfte Goldman Sachs sein.

Der Nonfood-Discounter Mäc Geiz hat wegen Finanzierungsproblemen Insolvenz angemeldet. Der Insolvenzverwalter ist optimistisch und will möglichst viele der 1.600 Arbeitsplätze retten.