
Verdi meldet Fortschritte bei Karstadt-Verhandlungen
Die Gewerkschaft Verdi sieht erste Fortschritte in den Verhandlungen mit der Karstadt-Führung in Essen. "Wir sind weitergekommen", sagte eine Funktionärin.
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Die Gewerkschaft Verdi sieht erste Fortschritte in den Verhandlungen mit der Karstadt-Führung in Essen. "Wir sind weitergekommen", sagte eine Funktionärin.

Ab heute wird darüber verhandelt, ob sich die Karstadt-Mitarbeiter an der Rettung ihres Unternehmens finanziell beteiligen sollen. Angeblich gibt es eine Liste mit gefährdeten Häusern.

Karstadt-Betriebsratschef Hellmut Patzelt hat Forderungen des Insolvenzverwalters nach weiteren Einsparungen bei den Arbeitnehmern zurückgewiesen.

Die Beschäftigten der insolventen Warenhauskette Karstadt sollen mit einem Millionenbeitrag zur Rettung des Unternehmens beitragen. Das fordert jetzt der Insolvenzverwalter.

Sollten Karstadt-Filiale schließen, hätte der Spieleverlag Ravensburger ein Riesenproblem, sagt der Unternehmenschef. Denn jetzt schon schrumpft die Verkaufsfläche im Spielwarenhandel.

Für den Insolvenzverwalter von Arcandor ist Karstadt in einer viel besseren Lage als der gescheiterte Versender Quelle. Den Verkaufsprozess bezeichnete er als „erfolgsversprechend".

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Metro Group, Thomas Unger, sieht die Übernahme der Karstadt-Häuser skeptisch. Er kündigt einen Stellenabbau im Konzern an.

Analysten begrüßen die Ankündigung der Metro AG, die insolvente Warenhauskette Karstadt "nicht um jeden Preis" zu übernehmen. Das beflügelt die Aktie der Düsseldorfer.

Die Gewerkschaft Verdi prüft, ob sie in Verhandlungen über einen weiteren Sanierungstarifvertrag für Karstadt-Mitarbeiter einsteigt oder nicht.

Der Darmstädter Karstadt-Chef und Einzelhandelssprecher Karl-Heinz Göttert über die Konkurrenz des Shoppingcenters Loop 5, hohe Parkhausgebühren und Versäumnisse der Lokalpolitik.

Mitten in der Existenzkrise meldet Karstadt Erfreuliches: An drei Standorten werden neue Sporthäuser bezogen. Die Verkaufsfläche vergrößert sich.

Metro-Chef Eckhard Cordes äußert sich in einem Zeitungsinterview zu den Karstadt-Häusern und hofft auf die Treue von Großaktionär Otto Beisheim.