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Endspurt. Weihnachten naht. Das Jahresende kommt. Doch wie heißt es so schön: Das Beste kommt zum Schluss. Diesmal sind das die Douglas-Zahlen.
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Endspurt. Weihnachten naht. Das Jahresende kommt. Doch wie heißt es so schön: Das Beste kommt zum Schluss. Diesmal sind das die Douglas-Zahlen.

Daumenschrauben kann man bei Amazon kaufen. Oder man bekommt sie zu spüren. So wie jetzt die Marktplatzhändler in den USA. Es ist nur eine von vielen Machtdemonstrationen.

Wie wird das Jahr 2020? Ich weiß es nicht. Aber ich lese, dass Hornbach die Gewinnerwartungen hochschraubt und dass das Edel-Label Tiffany beim Umsatz enttäuscht hat. Wird daraus ein Bild für 2020 - mehr Eisenwaren, weniger Glitzer? Wenigstens können jetzt noch mehr Kunden mit Apple Pay zahlen - Dübel und Diamanten.

Ganz stolz feiert Amazon gerade den fünften Geburtstag von Alexa und Echo. Damals waren die Erwartungen groß. Voice Commerce, vollautomatische Häuser, vielleicht Zeitreisen. Im Ernst: Seitdem sind die Alexa-Witze nicht besser geworden, das Gerät nicht viel nützlicher. Die Echo-Rivalen dürfen hoffen. Und alle anderen Wettbewerber. Denn der Nimbus von Amazon als uneinholbarem Tech-Riesen bekommt mehr und mehr Risse.

Die Welt ist voll von guten oder zumindest sympathischen Produkten, die floppten. Auch knuffige Geschäftsideen scheitern. Die Idee vom lokalen Marktplatz, so wünschenswert und sinnvoll das Konzept auch für manch einen sein mag, ist so ein Modell, das kaum noch Zukunft hat.

Halloween also. Trick or Treat? Süßes oder Saures? Start-ups und Pure Player, gewohnt zwischen Wachstum und Gewinn wählen zu können, werden alsbald kaum noch wählen dürfen. Mit Hype und Optimismus allein kommt man dem Grusel der roten Zahlen nicht mehr bei.

Die Auswahl, nicht der Standort, ist die größte Chance des Handels – und seine größte Bedrohung. Denn mit der Digitalisierung sind die Wahlmöglichkeiten der Konsumenten ins schier Unermessliche gestiegen. Gleiches gilt aber auch für den Handel, der heute viel gezielter auf Kundenbedürfnisse reagieren kann. Nur in einem Punkt haben Anbieter keine Wahl: Wer E-Commerce betreibt, kommt an Werbung auf Google, Amazon oder Facebook (kurz: GAF) eigentlich nicht vorbei.

Auf dem Amazon-Marktplatz wird mit immer härteren Bandagen gekämpft. Händler kopieren, täuschen, sabotieren, bedrohen und erpressen Konkurrenten - und bestechen sogar Konzernmitarbeiter. Im Krieg auf der Plattform sind Amazons eigene Regeln zur ultimativen Waffe geworden.

Amazon kommt seinem erklärten Ziel, der globale „Everything Store“ zu werden, immer näher. Ralf Richter, Ex-Amazon-Manager und Geschäftsleiter Marketplaces bei Plan.Net Performance, erklärt die Hintergründe.

Wer seine Präsenz auf einem Marktplatzauftritt optimieren will, der verliert sich schnell mal in Details und lässt die Arbeit dann womöglich lieber liegen. Ralf Richter, Ex-Amazon-Manager und Geschäftsleiter Marketplaces bei Plan.Net Performance, verschafft in einem Gastbeitrag Überblick und erklärt, wo man seine Schwerpunkte setzen muss.

Es tut sich was bei den Marktplätzen: Zwar bevorzugen Konsumenten derzeit noch etablierte Online-Plattformen. Aber das Interesse für neue Anbieter wie Wish und AliExpress wächst, zeigt eine Studie.