
Fünf "ernst zu nehmende" Interessenten für Schlecker
Fünf Investoren haben laut Insolvenzverwalter konkretes Interesse an der Übernahme der insolventen Drogeriekette Schlecker. Über den Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter wird weiter verhandelt.
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Fünf Investoren haben laut Insolvenzverwalter konkretes Interesse an der Übernahme der insolventen Drogeriekette Schlecker. Über den Sanierungsbeitrag der Mitarbeiter wird weiter verhandelt.

Die Schlecker-Beschäftigten sollen einen Beitrag zur Sanierung der insolventen Drogeriekette leisten, fordert der Insolvenzverwalter. Verdi schlägt eine Unternehmensbeteiligung vor.

Die Bundesagentur für Arbeit und der Handelsverband sehen gute Arbeitsmarktchancen für entlassene Schlecker-Beschäftigte. Doch fehlende Qualifikation und geringe Flexibilität könnten die Jobsuche erschweren.

Laut Insolvenzverwalter gibt es drei bis fünf Investoren, die Interesse an der insolventen Drogeriekette Schlecker haben. Auch Meike und Lars Schlecker selbst überlegen, das Unternehmen zurück zu kaufen.

Nach dem Scheitern einer Transfergesellschaft für Schlecker wird nun erwartet, dass zahlreiche Betroffene Kündigungsschutzklagen einreichen. Das kann mögliche Investoren abschrecken.

Unmittelbar nach dem Scheitern der Gespräche über eine Transfergesellschaft hat Schlecker rund 10.000 Kündigungen herausgeschickt. Der Plan einer Auffanglösung war nach der Absage Bayerns endgültig gescheitert.

Für Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist jetzt bei Schlecker die Bundesagentur für Arbeit gefragt. Das Ringen um Transfergesellschaften für die Mitarbeiter der insolventen Drogeriekette geht weiter.

Es geht Schlag auf Schlag: Die meisten Bundesländer wollen nicht für Schlecker bürgen. Es gibt nur noch schwache Hoffnung für das Zustandekommen einer Transfergesellschaft.

Was für ein turbulenter Tag für Schlecker: Nun läuft am Amtsgericht Ulm das Insolvenzverfahren - und parallel brodelt unter den Ländern der Streit über die Finanzierung einer Transfergesellschaft.

Das Amtsgericht Ulm wollte nicht länger auf ein Ergebnis zu den Transfergesellschaften warten und hat das Insolvenzverfahren für Schlecker heute eröffnet.

Das Papier ist 37 Seiten stark und gibt dem Fortbestehen von Schlecker wenig Chancen: Der Insolvenzverwalter des Unternehmens versucht, den Inhalt des PwC-Gutachtens zu relativieren.

Dieses Gutachten hat es in sich. Im Prinzip heißt nämlich das Fazit: Für Schlecker sieht es es düster aus. Hoffnung gibt es dagegen für die Mitarbeiter, die entlassen werden sollen.