
Zukunft von Schlecker "nicht gewährleistet"
Dieses Gutachten hat es in sich. Im Prinzip heißt nämlich das Fazit: Für Schlecker sieht es es düster aus. Hoffnung gibt es dagegen für die Mitarbeiter, die entlassen werden sollen.
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Dieses Gutachten hat es in sich. Im Prinzip heißt nämlich das Fazit: Für Schlecker sieht es es düster aus. Hoffnung gibt es dagegen für die Mitarbeiter, die entlassen werden sollen.

Die Zeit drängt - aber die "Schleckerfrauen" haben immer noch keine Gewissheit, ob sie nach dem Jobverlust von einer Transfergesellschaft aufgefangen werden. Baden-Württemberg ist weiter das aktivste Bundesland.

Die Schlecker-Tochter IhrPlatz hat die Liste der zu schließenden Filialen bekannt gegeben. Es fallen weniger Standorte und damit auch weniger Jobs weg als bisher geplant.

Während die "Schleckerfrauen" um ihre Existenzen kämpfen, fährt ihr alter Chef mit dem Porsche vor. Anton Schlecker und seine Familie haben trotz Firmenpleite ein gutes Auskommen, heißt es in einem Medienbericht.

In den Verhandlungen für die Finanzierung einer Transfergesellschaft für Schlecker bewegen sich die Bundesländer voran - aber in ganz kleinen Schritten. Baden-Württemberg hat einen mutigen Vorschlag gemacht.

Am Donnerstag wird sich entscheiden, ob die entlassenen Mitarbeiter der Drogeriemarktkette Schlecker in einer Transfergesellschaft aufgefangen werden. Vertreter der Bundesländer wollen erneut über die notwendige Bürgschaft beraten.

Bei Schlecker werden Fakten geschaffen. Erst die Liste mit den Läden, die geschlossen werden. Jetzt die Liste mit den Mitarbeitern, die gehen müssen.

An diesem Montag beraten die Bundesländer, ob sie die Forderung von Wirtschaftsminister Rösler erfüllen können: Für einen Staatskredit für Schlecker sollen sie die volle Haftung übernehmen.

Für die "Schlecker-Frauen" ist das eine gute Nachricht: Es gibt neue Hoffnung, dass der angeschlagene Drogeriefilialist auf staatliche Hilfe bauen kann. Freilich ist dafür noch einiges zu tun.

Schlecker darf weiter auf Staatsgelder hoffen: Die betroffenen Bundesländer und der Bund loten eine Lösung zur Finanzierung der Transfergesellschaft für entlassene Mitarbeiter aus.

Bei Schlecker geht es Schlag auf Schlag. Nachdem seit gestern im ganzen Land die Filialen dichtgemacht werden, geht es nun an die Logistikzentren. Dort steht ebenfalls ein Kahlschlag an.

Am Dienstagabend sind in 2.000 Schlecker-Filialen Faxe mit traurigem Inhalt eingegangen: Es wurde informiert, dass der jeweilige Standort geschlossen wird. Welche Filialen das sind, wurde heute auch der Öffentlichkeit mitgeteilt.