
Modehandel überrascht mit guter Bilanz
Der deutsche Modefachhandel freut sich über ein Umsatzpari im Jahr 2009. Schuhe und Lederwaren legten sogar zu. Getragen wird dieses Ergebnis vom starken Mittelstand.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Der deutsche Modefachhandel freut sich über ein Umsatzpari im Jahr 2009. Schuhe und Lederwaren legten sogar zu. Getragen wird dieses Ergebnis vom starken Mittelstand.

Der Bekleidungshersteller Tom Tailor möchte trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds weiter wachsen und ein Dutzend neue Geschäfte eröffnen.

Für die Deutschen trägt hauptsächlich die Industrie die Verantwortung für sichere Lebensmittel. Das größte Vertrauen genießen Öko-Produkte, fand Nielsen heraus.

Küchen Quelle erobert mit einem neuen Katalog Kunden zurück. Aufgrund des guten Geschäfts will der Möbelhändler gar vereinzelt neue Mitarbeiter einstellen.

Zwar setzten die Baumärkte Streusalz und Schneeschieber so gut ab wie lange nicht mehr. Doch viel Geld ließ sich damit nicht verdienen. Die Branche hat im Januar Einbußen erlitten.

Die klimafreundliche Filiale der Rewe Group ist vom Handelsverband ausgezeichnet worden. Der Laden verbraucht erheblich weniger Energie als ein Standardmarkt.

Der Optikkonzern Fielmann hat im vergangenen Jahr bei Absatz, Umsatz und Gewinn erneut zugelegt. Trotzdem musste sich das Unternehmen von den zweistelligen Gewinnen der Vorjahre verabschieden.

Im vergangenen Jahr legte der Schuheinzelhandel beim Umsatz leicht zu. Für die Hersteller hingegen endete 2009 allerdings in einem Desaster.

Der Modehersteller Gerry Weber will in Deutschland sein Filialnetz stark ausbauen. Der Konzern möchte dieses Jahr 45 eigene Geschäfte neu eröffnen - auch die Zahl der Franchisepartner soll sich erhöhen.

Europas größter Handelskonzern musste im vergangenen Jahr einen überraschend hohen Gewinnrückgang verbuchen. Auslandstöchter und Restrukturierungen verhageln Carrefour die Bilanz.

Ikea möchte weitere Standorte in Deutschland eröffnen und denkt über ein viertes Haus im Rhein-Main-Gebiet nach. Doch der Expansionsdrang des Möbelkonzerns stößt zunehmend auf Widerstand.