
Einzelhandelsbranche büßt im Juli ein
Was im Juni gewonnen wurde, hat der Juli wieder genommen. Der Einzelhandel verlor so viel Umsatz wie schon lange nicht mehr.
Konjunkturdaten, Einzelhandelsumsätze, Konsumklima, Kaufkraft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für den Handel in Deutschland.
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Was im Juni gewonnen wurde, hat der Juli wieder genommen. Der Einzelhandel verlor so viel Umsatz wie schon lange nicht mehr.

Krisen überall. Deswegen sitzt bei den Verbrauchern das Geld nicht mehr so locker. Zwar wird immer noch gerne eingekauft, doch so langsam beginnen die Konsumenten zu sparen, hat die GfK ermittelt.

Der Matratzenhandel ist ein spezielles Geschäft. Seit drei Jahren ermittelt das Bundeskartellamt gegen die Branche, jetzt wurde der erste Hersteller aufgrund seiner Preisvorgaben an Händler sanktioniert.

Der Kauf von billigen T-Shirts & Co. hat seit Berichten über unmenschliche Produktionsbedingungen in Asien auch eine moralische Dimension. Doch einfach ist es nicht, dem guten Willen auch Taten folgen zu lassen.

Das Frühjahr lief nicht so gut für die Einzelhandelsbranche, aber der Sommer kann sich schon sehen lassen. Im Juni stiegen die Umsätze.

Selten zuvor war das Konsumklima in Deutschland so prächtig wie jetzt. Dafür braucht es nicht einmal eine Fußball-Weltmeisterschaft. Die Verbraucher haben Vertrauen in die Konjunktur - und erwarten höhere Einkommen, hat die GfK festgestellt.

Es begann mit Fußmatten, jetzt ist es ein kniffeliger Markenrecht-Grundsatzstreit zwischen Real und dem Deutschen Fußball-Bund. Die Handelskette könnte aber dabei grandios scheitern.

Händler in Grenznähe könnte eine PKW-Maut Umsatz kosten. Kunden aus den Nachbarländern würden dann auf Einkaufsfahrten nach Deutschland verzichten, so der Handelsverband Deutschland.

Wie schon im April ging es auch im Mai nicht richtig voran für den Einzelhandel. Allerdings läuft es besser als im Vorjahr.

Dem Einzelhandel beklagt 2013 fast vier Milliarden Euro Verlust durch Inventurdifferenzen. Die erfassten Ladendiebstähle machen dabei mehr als die Hälfte aus. Und die Dunkelziffer ist noch besorgniserregender.

Die deutschen Händler von Freitzeitfahrzeugen profitieren von der anhaltenden Nachfrage, die sich auf hohem Niveau konsolidiert.