
Konsumenten kennen keine Krise
Das GfK-Konsumklima bleibt auch im Dezember erneut stabil und die wirtschaftliche Entwicklung wird von den Verbrauchern sogar etwas optimistischer bewertet. Ein Wölkchen wirft jedoch Schatten auf das Lagebild.
Konjunkturdaten, Einzelhandelsumsätze, Konsumklima, Kaufkraft und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für den Handel in Deutschland.
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Das GfK-Konsumklima bleibt auch im Dezember erneut stabil und die wirtschaftliche Entwicklung wird von den Verbrauchern sogar etwas optimistischer bewertet. Ein Wölkchen wirft jedoch Schatten auf das Lagebild.

Vor allem der stationäre Einzelhandel profitiert von der Freude der Deutschen, andere zu beschenken. Das beliebteste Präsent ist hier zu Lande der Blumenstrauß - außer an Weihnachten.

Die Engländer sind die schlechtesten Schenker Europas: Sie geben rund 708 Millionen Euro für Geschenke aus, die die Beschenkten nicht haben wollen. Deutschland landet beim unvorteilhaften Ranking auf Platz Zwei.

Die weihnachtliche Geschenkverpackung ist im Handel selbstverständlicher Service - und für die Mitarbeiter mitunter Knochenarbeit. Manche belegen sogar Kurse, um den Kundenansprüchen zu genügen.

Das Weihnachtsgeschäft läuft bisher eher durchwachsen. Nun hofft der Einzelhandel auf ein starkes viertes Adventswochenende. Der HDE hält an seine positive Prognose für die Saison fest.

Nach Unstimmigkeiten bei der Auszeichnung "Händler des Jahres" distanziert sich der HDE von dem Preis. Der Handelsverband steht nicht mehr als ideeler Träger zur Verfügung.

Auch nach dem dritten Adventswochenende haben die Konsumenten wenig Lust auf Weihnachtseinkäufe. Nur Karstadt vermittelt Zuversicht für die wichtigste Einzelhandels-Zeit des Jahres.

Die Messe Frankfurt erwirtschaftete 2011 einen Rekordumsatz - und will 2012 die Marke von einer halben Milliarde Euro knacken. Zuversicht herrscht auch für den Verlauf der eigenen Konsumgütermessen.

Der größte deutsche Einzelhändler korrigiert seine Prognosen für das Jahr 2011 nach unten. Die Metro sieht aufgrund des schlechten Weihnachtsgeschäfts und der Schuldenkrise keine Chance, das Vorjahresergebnis zu halten.

Stricksachen, Mützen, Schals und Mäntel blieben vielerorts Ladenhüter. Nun sollen Rabatte das schleppende Geschäft ankurbeln. Doch was die Textilbranche ärgert, freut andere Händler um so mehr.

Der deutsche Einzelhandel erwirtschaftete laut Handelsverband HDE nur mäßige Umsätze am zweiten Adventswochenende. Doch die umsatzstärkste Zeit kommt erst noch.