
Coronavirus: Ein Auslöser für den Boom der Lieferroboter
Die COVID-19-Krise dürfte die Entwicklung von Drohnen und autonomen Auslieferungsrobotern befeuern. Weniger Mensch zu Mensch-Kontakt. Die Langzeit-Profiteure sind bereits fahrbereit.
Paketdienste, Versandlogistik, Zustellung und die Herausforderungen der letzten Meile. DHL, Hermes, DPD und weitere Dienstleister.
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Die COVID-19-Krise dürfte die Entwicklung von Drohnen und autonomen Auslieferungsrobotern befeuern. Weniger Mensch zu Mensch-Kontakt. Die Langzeit-Profiteure sind bereits fahrbereit.

Vernetzung und die immer differenziertere Verarbeitung von Daten ist Teil unseres Alltags. In der automobilen Welt stehen wir noch relativ weit am Anfang, doch die Perspektive ist klar: Das Auto der Zukunft bewegt sich durch eine voll mit ihm vernetzte Umgebung, die Insassen haben im Auto den gleichen Zugriff auf das Internet, wie mit ihrem Smartphone oder Computer. Das hat auch Vorteile für Händler.

Das Re-Investieren von Gewinnen gilt als Tugend der Kaufleute. So sorgen sie für Geschäfte und Arbeit und versorgen außerdem Kunden. Auch 2020 wollen 46 Prozent der Händler ihre Investitionen ausweiten, nur jeder Zehnte wird kleinere Brötchen backen. Das meiste Geld fließt übrigens in die Optimierung der Sortimente, in den Shop und in die Werbung. Außerdem restrukturieren die Händler zurzeit auch ihre Prozesse.

Natürlich kann man mit allgemeinen Wachstumsprognosen vorgaukeln, dass auch der stationäre Handel noch eine Zukunft hat. Doch die tatsächlichen Zahlen zeigen, dass es für viele Händler 2020 eher ein weiteres Jammerjahr wird. Wenn es sie nicht ganz aus dem Markt kegelt. Es ist noch Luft nach unten.

Diese Woche kann man kurz zusammenfassen: Amazon glänzt im Weihnachtsquartal mit Mega-Wachstum. Die deutschen Einzelhandelsunternehmen mühten sich dagegen im Dezember im Jahresvergleich real ein müdes Plus von 0,8% ab. Nur online wächst deutlich: real um 14,2%. Was kann man besser machen? Unsere beliebtesten Beiträge der vergangenen Woche bieten Hilfestellung.

Nochmal Coronavirus. Die Atemschutzmasken werden in Deutschland womöglich knapp. Manche Apotheken, sogar Baumärkte und Drogerien melden: Ausverkauft. Selbst bei Amazon kann nicht mehr jeder Händler liefern. Und - Achtung böse Überleitung - auch die aktuellen Umsatzzahlen von Amazon sind atemberaubend.

Meckern Sie ihren Paketboten nicht an! Denn der kennt James Bond. Also fast. Nach dem Gesetz "Six Degrees of Kevin Bacon" sind zwei Menschen maximal sechs oder weniger Bekannte voneinander entfernt. Und gerade macht DHL per Pressemeldung klar, dass man als offizieller Logistikpartner im Auftrag des 25ten James Bond Films, Keine Zeit zu Sterben, unterwegs ist. Wenn Ihr Paketbote also nun einen kennt, der einen kennt ...

Die Lösung für (fast) alle Retourennöte, für die letzte Meile und den ganzen Rest steht womöglich in Helsinki und ist 1100 Quardratmeter groß. Schick ist das Modell außerdem. Und wer die Bilder sieht, findet die Aussage nur ein wenig übertrieben, wünscht sich aber zumindest sofort Nachahmer in Deutschland.

Am Donnerstag nach Börsenschluss in den USA präsentiert Amazon seine Zahlen für das 4.Quartal. Eine der besonders spannenden Fragen. Was kosten all die Anstrengungen in der Logistik? Künftig wohl sogar noch mehr. Denn Amazon hebt weiter ab.

Drohnen, Autos, Trucks, ja sogar Paketstationen - alles wird autonomer. Händler aber sollen Autonomie abgeben. Zugunsten einer zentraleren Steuerung. Das ist manchmal schwer zu verstehen. Zumal manch ein Händler, das zeigt uns manche Fragen in Gesprächen, nicht mal versteht, was der Begriff Omnichannel heißen soll. Wie soll er dann wissen, warum er das machen soll?

Heute gibt es keine Nachrichten aus den USA. Dort war Feiertag. Martin Luther King-Tag. Deshalb hier eines meiner Lieblingszitate von King. Es taugt auch als Motivationsspruch für das Handelsmanagement: "Wenn Du nicht fliegen kannst renne, wenn Du nicht rennen kannst gehe, wenn Du nicht gehen kannst krabble, aber was auch immer Du tust, Du musst weitermachen."