
Hafner bleibt Chef von Praktiker
Kay Hafner darf weiter die Restrukturierung von Praktiker forcieren. Der Aufsichtsrat des Baumarktkonzerns hat ihm das Vertrauen geschenkt. Zunächst befristet.
Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.
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Kay Hafner darf weiter die Restrukturierung von Praktiker forcieren. Der Aufsichtsrat des Baumarktkonzerns hat ihm das Vertrauen geschenkt. Zunächst befristet.

Didier Fleury ist zum Chef von Real aufgestiegen. Das SB-Warenhaus soll effektiver und schlagkräftiger werden, sagt der Chef des Mutterkonzerns Metro.

Stationär Bücher verkaufen wird immer schwerer. Das spürt auch Thalia. Und deswegen kommt auch der Mutterkonzern Douglas nicht aus den roten Zahlen heraus.

Dass sich ein Handelskonzern und ein IT-Unternehmen wegen Namensrechten streiten, ist selten. Microsoft hat nun offenbar gerade noch verhindert, juristischen Ärger mit Metro zu bekommen.

Den E-Commerce einfach mal von hinten herum, von der Nachfrage-Seite her, aufzäumen. Das ist die Idee des US-Start-up Ubokia - sprich Übokia. Der Kunde sucht ein Produkt, der Händler spricht ihn auf der Plattform an. Hierzulande will ab heute kwizzme.com die Wünsche der Kunden gezielt mit Angeboten zusammenbringen. Das Modell: Der Kunde sucht, der Händler kommt.

Der Preiskampf bei Unterhaltungselektronik und Lebensmitteln hat den die Metro Group in die roten Zahlen gedrückt. Die Konzerntöchter haben sich allerdings sehr unterschiedlich entwickelt.

Auch im zweiten Quartal ist die Bilanz der Metro negativ. Trotzdem ist Konzernchef Koch optimisch, die Jahresprognose einhalten zu können. Der neue Kurs des Unternehmens sei richtig.

Am morgigen Dienstag legt Metro-Chef Olaf Koch die Zahlen zum zweiten Quartal vor, Analysten erwarten einen Gewinnrückgang. Die spannende Frage ist, ob die Jahresprognose Bestand hat.

Die Umsätze des Praktiker-Konzerns blieben auch im zweiten Quartal auf Talfahrt. Vor allem im Ausland häufen sich die Verluste der Baumarktkette. Einzig die Tochter Max Bahr hatte eine positive Entwicklung.

Der Machtkampf um Praktiker bleibt spannend: Ein neuer Investor will sich nun an dem kriselnden Baumarktkonzern beteiligen - und verspricht eine gehörige Finanzspritze.

Der Abbau von 2.000 Arbeitsplätzen bei Karstadt sorgt für heftige Diskussionen. Während das Management beruhigen will, ist Verdi mehr denn je alarmiert. Hintergrund sind neue Äußerungen des Personalchefs.