
Karstadt: Ein Unternehmen baut ab
2009 rutschte Karstadt in die Insolvenz, Investor Nicolas Berggruen rettete den Konzern. Doch nun geht die Angst um: Bis Ende 2014 sollen 2.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Eine Chronologie der Ereignisse.
Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.
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2009 rutschte Karstadt in die Insolvenz, Investor Nicolas Berggruen rettete den Konzern. Doch nun geht die Angst um: Bis Ende 2014 sollen 2.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Eine Chronologie der Ereignisse.

Für die restlichen Filialen der insolventen Schlecker-Tochter IhrPlatz gibt es Übernahmekandidaten. Die meisten Läden werden nicht als Drogeriemarkt weitergeführt. Auch Depot übernimmt Standorte.

Vom angekündigten Arbeitsplatzabbau beim Warenhauskonzern Karstadt könnten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi bis zu 4.000 Mitarbeiter betroffen sein.

Nun werden Details vom Stellenabbau beim Warenhauskonzern Karstadt bekannt. Die "Verschlankung" des Unternehmens wird sich bis 2015 hinziehen und trifft vor allem Jobs auf der Fläche.

Nach dem Ablauf des Sanierungstarifvertrags werde Karstadt zur Tarifnormalität zurückkehren, sagte unlängst die Gewerkschaft. Nun stellt es sich heraus: Der Warenhauskonzern baut 2.000 Stellen ab.

Der Handelsriese Metro spielt seit 16 Jahren in der ersten Börsenliga. Wegen des schwachen Aktienkurses droht nun aber der Abstieg aus dem DAX. Das ist jedoch nur eine von vielen Sorgen des neuen Metro-Chefs.

Internetboom, Schlecker-Pleite, Praktiker-Krise - der stationäre Einzelhandel durchlebt turbulente Zeiten. Für Tengelmannchef Karl-Erivan Haub heißt die Konsequenz: Die Branche braucht weniger Läden.

Praktiker-Beschäftigten sollen zugunsten der Sanierung des Baumarktkonzerns auf Millionen verzichten. Doch Verdi stellt das Abkommen nun unter Bedingungen. Und es gibt Gerüchte um einen neuen Investor.

Nach Äußerungen von Metro-Chef Olaf Koch über Auswirkungen der Euro-Krise auf die Kauflust der Deutschen geriet die Aktie des Handelskonzerns unter Druck. Analysten sehen die Gewinnziele in Gefahr.

Karstadt-Chef Andrew Jennings jubelt zwar über gute Umsätze, doch es gibt Zweifel an der Wirtschaftskraft des Warenhausbetreibers. Und: Die Luft wird für Mitarbeiter dünner.

Der Handelskonzern Metro plant einen weiteren Stellenabbau. Diesmal trifft es die Cash-&-Carry-Zentrale in Düsseldorf. Hunderte von Jobs stehen auf der Kippe.