
Quelle-Investor soll Kapital mitbringen
Auf keinen Fall soll Quelle an eine "Heuschrecke" verkauft werden, sagt der Insolvenzverwalter in einem Interview. Ein Käufer solle lieber Kapital mitbringen.
Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.
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Auf keinen Fall soll Quelle an eine "Heuschrecke" verkauft werden, sagt der Insolvenzverwalter in einem Interview. Ein Käufer solle lieber Kapital mitbringen.

Lidl lässt sich erstmals in die Bücher schauen. Demnach schöpft der Discounter aus dem Vollen, meldet die "Lebensmittel Zeitung".

Der Streit zwischen der Metro AG und dem Handelsverband HDE spitzt sich zu: Konzernchef Cordes weist die HDE-Forderung nach Steuersenkungen in scharfem Ton zurück.

Das Unternehmen RightNow plädiert für einen offenen Umgang mit sozialen Netzwerken: "Die wichtigste Frage lautet nicht, ob, sondern wie dieser neue Interaktionskanal in bestehende Kommunikationsstrategien eingebettet werden kann", sagt RightNow-Vice President Brett Waters.

Olaf Koch tritt an als neuer Finanzvorstand der Metro AG. Der Umbau des Konzernvorstandes ist damit abgeschlossen, ein neuer Ressortzuschnitt tritt in Kraft.

Metro-Chef Eckhard Cordes äußert sich in einem Zeitungsinterview zu den Karstadt-Häusern und hofft auf die Treue von Großaktionär Otto Beisheim.

Der Familienkonzern hat den Unternehmensberater Jürgen Kluge als Vorstandsvorsitzenden erwählt. Nun kann sich Eckhard Cordes mehr um die Handelsaktivitäten des Konzerns kümmern.

Die Personalie wäre ein Paukenschlag: Laut einem Agenturbericht hat der ehemalige Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick Chancen auf den Haniel-Chefsessel.

Madeleine Schickedanz droht nach dem Arcandor-Aus ein großer finanzieller Verlust. Die Quelle-Erbin haftet angeblich mit 215 Millionen Euro für Kredite. Verarmen wird sie aber nicht.

Die Arcandor-Holding wird aller Voraussicht nach liquidiert - damit würde Vorstandschef Eick seinen Posten verlieren. Doch um die Zukunft müssen er und weitere Vorstände nicht bangen.

Trotz Umsatzeinbußen konnte Tchibo den Gewinn im ersten Halbjahr leicht steigern - das straffe Kostenmanagement zeigt Wirkung. Die Konzernschwester Beiersdorf verlor an Umsatz und Gewinn.

Der Douglas-Konzern bestätigt die positive Stimmung der Deutschen und will die Vorjahresumsätze als Minimalziel erreichen. Im Ausland sieht es dagegen nicht überall gut aus.