
Aldi zieht es auf die "Kö"
Die Düsseldorfer Einkaufsstraße "Kö" steht für Luxus wie von Armani, Gucci und Prada. Ein Discounter passt eigentlich nicht hierher. Doch Aldi sieht das anders.
Die Zukunft der Warenhäuser und Kaufhäuser: Karstadt, Kaufhof, Galeria und die Transformation großflächiger Handelsformate.
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Die Düsseldorfer Einkaufsstraße "Kö" steht für Luxus wie von Armani, Gucci und Prada. Ein Discounter passt eigentlich nicht hierher. Doch Aldi sieht das anders.

Immer mehr Anleger in Gewerbeimmobilien investieren weltweit in Einzelhandelsobjekte. Der Markt in Europa verliert dabei allerdings leicht an Interesse.

Nur ein kleiner Teil der früheren Schlecker-Mitarbeiterinnen hat neue Jobs gefunden. Der große Rest bleibt auf der Suche nach Arbeit. Doch einfach wird das nicht.

"Es ist nichts mehr da", sagte einst Meike Schlecker. Für die Gläubiger der insolventen Drogeriekette gilt das auf jeden Fall, vor allem für die Bundesagentur für Arbeit.

Die hohen Spritpreise mindern die Kauflust der Tankstellenkunden. Das Shopgeschäft stagniert. Bei Aral konzentriert man sich deshalb auf den margenträchtigen Bewirtungsbereich.

Was bei Schlecker nicht geklappt hat, geht nun bei der Tochter IhrPlatz: Für die Beschäftigten der insolventen Drogeriekette gibt es eine Transfergesellschaft.

Von der Gewerkschaft Verdi ermuntert, wollen einige Dutzend Ex-Schlecker-Mitarbeiterinnen ihre alten Filialen als Nahversorgungsläden wiedereröffnen. Experten warnen vor zu viel Euphorie über diese Pläne.

Mehr Mode, Facelifting für die Filialen: Der Karstadt-Chef feiert das Erreichte und kündigt weitere Verbesserungen für das Warenhaus an. Da stört freilich der Hinweis auf die baldige Entlassung von bis zu 3.000 Mitarbeitern.

Rund 100 frühere Schlecker-Standorte könnten zu Nahversorgermärkte in kleineren Gemeinden werden. Ein Pilotprojekt in Baden-Württemberg lotet die Erfolgschancen der Dorfläden aus.

Der Vermietungsmarkt für Einzelhandelsimmobilien ist leicht rückläufig. Und es gibt einen immer größere Nachfrage nach Spitzenlagen. Aber auch die Stadtteile werden attraktiver.

Das bewährte Rabattritual bei Schlecker gibt es nun auch in den Märkten von Schlecker XL und IhrPlatz. Alles muss raus, und dafür kann es nicht mehr billig genug sein.