
Karstadt-Verkauf beginnt Ende September
Noch in diesem Monat soll der Verkauf des insolventen Warenhauskonzerns Karstadt beginnen. Die Mitarbeiter sollen erneut auf Gehalt verzichten.
Die Zukunft der Warenhäuser und Kaufhäuser: Karstadt, Kaufhof, Galeria und die Transformation großflächiger Handelsformate.
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Noch in diesem Monat soll der Verkauf des insolventen Warenhauskonzerns Karstadt beginnen. Die Mitarbeiter sollen erneut auf Gehalt verzichten.

Guter Standort, gute Geschäfte - aber insolvent. Mitte August schlossen die letzten Hertie-Häuser. Das Ende der Detmolder Filiale steht exemplarisch für viele.

Bis zu 75.000 Gläubiger werden zu den Arcandor- Gläubigerversammlungen im November erwartet, die meisten Forderungen richten sich dabei an Karstadt. Die Termine wurden bereits fixiert.

Nach dem Start des Karstadt-Insolvenzverfahrens will Ver.di Klarheit über die Zukunft des Warenhausunternehmens. Die Gewerkschaft kritisiert zudem Pläne des Insolvenzverwalters.

Für die Ladenlokale der insolventen Warenhauskette Woolworth finden sich zahlreiche Interessenten. Zwei Paketverkäufe sind bereits unterschrieben.

Kurz vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die Arcandor AG sorgen die Managerabfindungen für hitzige Debatten. Unternehmens-Chef Eick rechtfertigt sich.

Erst Schlecker, nun NKD. Interessenten für Woolworth-Filialen gibt es offenbar genug. Der Textildiscounter will schon Ende September an Standorten des insolventen Warenhauses präsent sein.

Das Quelle-Kaufhaus in Nürnberg soll zum Ende des Jahres geschlossen werden. Verdi fordert konkrete Auskünfte über den geplanten Stellenabbau beim Versender.

Ein Rezeptberater soll im real-Future Store die Kunden zum Kauf animieren. Nebenbei können die Hersteller aber auch für ihre Produkte werben.

Nach dem Aus für die Warenhauskette Hertie wollen ehemalige Beschäftigte das Firmenlogo in Berlin symbolisch bestatten. Es wird eine nasse Angelegenheit.

Die Rabatte der Lebensmittelhändler sind gut für die Kunden - aber schlecht für die Ernährungsindustrie. Die Branche muss vier Prozent Umsatzrückgang hinnehmen. Die Zahl der Insolvenzen nimmt zu.