
Kaufhof-Chef warnt vor Verkauf einzelner Karstadt-Häuser
Für Arcandor beginnt eine neue Woche des Hoffens und Bangens. Der Konzern könnte doch noch eine Staatshilfe bekommen. Konkurrent Kaufhof warnt derweil vor dem Verkauf einzelner Filialen.
Die Zukunft der Warenhäuser und Kaufhäuser: Karstadt, Kaufhof, Galeria und die Transformation großflächiger Handelsformate.
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Für Arcandor beginnt eine neue Woche des Hoffens und Bangens. Der Konzern könnte doch noch eine Staatshilfe bekommen. Konkurrent Kaufhof warnt derweil vor dem Verkauf einzelner Filialen.

Mit Horst Piepenburg wurde ein erfahrener Insolvenzspezialist zum Generalbevollmächtigten von Arcandor ernannt. Er hat schon Ihr Platz und SinnLeffers erfolgreich saniert.

Überraschend ist diese Nachricht nicht mehr: Arcandor stellt Insolvenzantrag. Medien berichten gar von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Vorstandschef Karl-Gerhard Eick.

Alain Caparros hat einige Vorschläge für die Bewirtschaftung von Kaufhäusern parat. Er sorgt sich vor allem um die 50 Supermärkte, die Rewe mit Karstadt betreibt.

In dieser Woche entscheidet sich das Schicksal des Karstadt-Mutter-Konzerns Arcandor. Wenn der Bund keine Unterstützung zusagt, muss das Unternehmen Insolvenz anmelden, sagt der Konzernchef.

In dieser Woche sollen in allen Karstadt-Warenhäusern Aktionen zum Erhalt des Unternehmens stattfinden. Mitarbeiter werden zur „Besetzung" der Filialen ermuntert.

Eine Umfrage zeigt: Trotz Wirtschaftskrise gehen die Deutschen nicht häufiger beim Discounter einkaufen. Auch die Imagewerbung von Lidl macht die Billiganbieter nicht sympathischer.

Im Tarifstreit des Einzelhandels rief die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte in vier Bundesländern zu Warnstreiks auf. Ikea und Schlecker stehen dabei besonders im Fokus.

Das Insolvenzverfahren für die angeschlagene Kaufhauskette Woolworth kommt voran. Um die Details der Transfergesellschaft für Mitarbeiter wird derzeit aber noch hart gerungen.

Der Widerstand in der Politik gegen eine Staatsbürgschaft für Arcandor wächst - nun will der Konzern einen "Rettungskredit" des Bundes. Derweil erhöht Metro den Druck für eine Fusionslösung.

Zur Rettung der insolventen Kaufhauskette Woolworth Deutschland gibt es ein erstes grobes Konzept. Ohne Investor drohen jedoch Filialschließungen und Kündigungen.