
Wurm im Apfel (II): Preisabsprachen im Buchhandel
Apple und die fünf größten US-Verlage hatten sich (siehe erster Beitrag) ab 2010 auf das „Agency-Modell“ verständigt und damit de facto feste Preise für E-Books eingeführt. Das ließ die Kartellbehörden in den USA und Europa nicht unbeeindruckt: Was folgte, war eine Welle von Klagen seitens der US-Bundesstaaten, des US-Justizministeriums (DoJ) und der Europäischen Kommission. Die Verlage verglichen sich vor Prozesseröffnung und zahlen rund 162 Millionen Dollar als Entschädigung an die Kunden. ...












