
Strategische Lösungen für den Handel in Zeiten von Corona und der digitalen Disruption
Viele Händler stehen vor einem Scheideweg: Die Corona-Krise hat gezeigt, was digitale Disruption mit sich bringt. Doch wie können sich Händler darauf vorbereiten?
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Viele Händler stehen vor einem Scheideweg: Die Corona-Krise hat gezeigt, was digitale Disruption mit sich bringt. Doch wie können sich Händler darauf vorbereiten?

Worauf Unternehmen beim Online-Erlebnis Wert legen, deckt sich nicht immer mit dem, was den Kunden wichtig ist. Das zeigt eine aktuelle Studie, die das Einkaufserlebnis im E-Commerce auf den Prüfstand gestellt hat. Was Onlinekunden sich wünschen und warum sie dabei oft enttäuscht werden, erläutert Oliver Bogatu, General Manager DACH bei Bloomreach, in einem Gastbeitrag.

Gerade hat die App-Marketing-Plattform Adjust in Kooperation mit Liftoff - Spezialist für Mobile-App-Marketing und Retargeting - einen Bericht zur stark wachsenden Beliebtheit von Shopping Apps innerhalb der vergangenen 12 Monate veröffentlicht. Als Vorreiter dieses Trends erweist sich dabei Nordamerika, doch auch in der EMEA-Region zeigt sich die Tendenz zum mobilen Shoppen über das Smartphone.

Die Generation Z gilt als Blaupause für die kommenden Generationen von Konsumenten. Dementsprechend intensiv beschäftigen sich Marktforscher aktuell mit den jetzt 18- bis 24-Jährigen. In einer Studie hat nun auch die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC der Generation Z auf den Zahn gefühlt und deren Konsum- und Mediennutzungsverhalten untersucht.

Coop investiert in den E-Commerce. Der Detailhändler lanciert heute die neue Omnichannel-Plattform Coop.ch. Die neue Webseite verschmilzt die bestehenden Online-Auftritte von Coop@home, Coop.ch und Mondovino.

Mitte Mai ging Douglas mit einer knappen, aber dennoch beunruhigenden Mitteilung an die Öffentlichkeit. Konzernchefin Tina Müller werde nach einer Notoperation krankheitsbedingt ausfallen - und zwar bis auf Weiteres, teilte der Beauty-Händler damals mit, ohne weitere Details zu nennen. Am heutigen Dienstag gibt Douglas Entwarnung.

Im deutschen Online-Modehandel zeichnet sich ein positiver Corona-Effekt ab: Von Mitte März bis Ende Mai ist die Zahl der E-Fashion-Käufe um 28% gestiegen. In Norwegen und den Niederlanden fielen die Wachstumsraten noch höher aus.

Auf dem Prüfstand. Jetzt werden die Sortimente fürs nächste Frühjahr geplant. Unter ganz anderen Vorzeichen als sie die Branche je erlebt hat. Mit vielen Unsicherheitsfaktoren und Fragezeichen. Die TextilWirtschaft hat deshalb bundesweit Geschäftsführer und Führungskräfte im deutschen Modehandel zu ihren Erwartungen und Anforderungen an die Lieferanten befragt.

Die Unternehmen in Deutschland schätzen mit großer Mehrheit die Künstliche Intelligenz als wichtigste Zukunftstechnologie ein, doch nur jede zweite Firma ab 20 Mitarbeitern sieht KI als Chance für sich selbst. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, die der Branchenverband Bitkom am Montag in Berlin vorgestellt hat. Danach plant nur jedes siebte Unternehmen für 2020 mit Investitionen in diesem Bereich.

Unternehmen, die ihre Produkte über die eigene Onlinepräsenz direkt an den Konsumenten vermarkten und verkaufen - neudeutsch auch Direct-to-Consumer-Marken (D2C) könnten vom boomenden Online-Handel in Corona-Zeiten besonders profitieren. Wie die D2C-Marken ihren Vorteil nutzen können, beschreibt HelloBody Geschäftsführerin Monique Hoell in einem Gastbeitrag.

Der stationäre Handel hatte sich zuletzt mehr und mehr zum neuen Distanzhandel entwickelt. Nämlich mit Distanz zum Kunden. Jetzt muss er Nähe wieder lernen. Kann das gelingen und wenn ja, wie? Kommunikationsdesigner und Ladengestalter Markus Schwitzke gibt Empfehlungen.

Die Corona-Krise hat womöglich auch die Erwartungen der jungen Generation an die Kommunikation verändert. Oder werden bestehende Wünsche nun einfach deutlicher erkennbar. Andreas Wienold, General Manager DACH bei Twilio, liefert Antworten.