Agentic Commerce

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Agentic Commerce".

16 Beiträge

Frau packt Lieferung in moderner Küche neben smartem Lautsprecher aus – Sinnbild für Alexa-Einkaufsagent
© Black Forest Labs / Flux

Amazon lässt Alexa agentisch shoppen

Amazon macht aus Alexa+ einen autonomen Einkaufsagenten, berichtet Ad-Hoc-News.de. Partner könnten über das integrierte Model Context Protocol eigene Server einbinden, auf die der Assistent dann direkt zugreifen könne. Mit an Bord seien bereits Bosch, Whirlpool und iRobot. Der Einkauf werde über das Amazon Wallet abgewickelt und direkt über Sprachbefehle gesteuert. Eine Funktion zur Preisüberwachung könne dann Bestellungen bei einem gesetzten Zielpreis selbst auslösen.

David Wöllenstein17.08.263 Min.
3D-Illustration: geöffnetes Glastor symbolisiert Gerichtsurteil zu KI-Zugang bei Amazon
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Gericht öffnet Amazon für Perplexitys Einkaufs-KI

Perplexitys KI-Einkaufsassistent darf künftig voraussichtlich doch bei Amazon einkaufen, meldet Handelsblatt.com. Ein US-Berufungsgericht hob am Dienstag ein vorläufiges Verbot auf. Amazon werde außerdem mit seiner Klage scheitern, die dem KI-Start-Up Verstöße gegen ein Computerkriminalitätsgesetz vorwirft, so das Gericht. Nicht Perplexity, sondern dessen Nutzer griffen auf die Plattform zu, was keinen unbefugten Zugriff darstelle. Das erste derartige Urteil dürfte die junge KI-Agenten-Branche prägen.

Björn Böer06.08.262 Min.
3D-Illustration: klarer Pfad umgeht spielerische Ablenkungen als Sinnbild für KI-Agenten und Dark Patterns
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HDE lehnt den Digital Fairness Act ab

Der Handelsverband Deutschland lehnt laut Medienmitteilung den Digital Fairness Act und dessen Erweiterung auf den Agentic Commerce ab. Die EU verfüge bereits über ein starkes Verbraucherschutz-Gerüst. Dark Patterns wie Glücksräder oder künstliche Countdowns beeinflussten zwar Menschen, Maschinen dagegen folgten programmierten Abläufen. Wolle der Gesetzgeber Agentic Commerce regulieren, gehöre das in den AI Act oder den DMA.

Björn Böer06.08.263 Min.
Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen
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Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen

Die für Verbraucherschutz zuständige Bauministerin Theresa Schopper fordert verbindliche Regeln für den Agentic Commerce, meldet Mainpost.de. KI-Agenten dürften weder manipulieren noch manipulierbar sein. Problematisch werde es, wenn ein Assistent beim Einkaufen Preislimits überschreite oder ungewollte kostenpflichtige Buchungen auslöse. Auch sollten Agenten nicht durch versteckte Anweisungen in Webseiten oder E-Mails gekapert werden können, da sie Zugriff auf Kundenkonten und Zahlungsdienste hätten. Eine Lösung müsse rasch erfolgen, am besten auf EU-Ebene.

David Wöllenstein05.08.262 Min.
Frau spricht mit smartem Lautsprecher beim Auspacken einer Bestellung in moderner Küche
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350 Millionen reden mit Alexa übers Shoppen

Die aktiven Nutzer von Amazons agentischem Einkaufsassistenten „Alexa for Shopping“ haben sich im zweiten Quartal binnen Jahresfrist fast verdoppelt, meldet Customerexperiencedive.com. Die Interaktionen hätten sich sogar verfünffacht. Über 350 Mio. Shopper hätten das Tool, das im Mai den Vorgänger Rufus ablöste, in den letzten zwölf Monaten genutzt. Außerdem gäben US-Kunden mit Alexas Beratung im Schnitt 40 Prozent mehr pro Bestellung aus.

Björn Böer05.08.262 Min.
3D-Illustration verzahnter Glas-Panels symbolisiert faire, interoperable Digital-Schnittstellen
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HDE mahnt zeitgemäße Digitalregeln an

Der Handelsverband Deutschland begrüßt die EU-Entscheidung zur Google-Untersuchung im Rahmen des Digital Markets Act. Nach mehr als zwei Jahren Ermittlungen schaffe sie endlich Rechtsklarheit. Zugleich fordere der HDE aber, die Debatte an der KI-Ära auszurichten: KI-gestützte Antworten prägten die Produktsuche zunehmend, während klassische Ergebnislisten an Bedeutung verlören. Mit Agentic Commerce und autonomen Agenten entstünden bereits neue Handelsformen. Künftig zählten diskriminierungsfreier Datenzugang, interoperable Systeme und faire Schnittstellen.

David Wöllenstein30.07.262 Min.
Aufsichtsperson blickt überfordert auf mehrere parallel laufende automatisierte Logistiklinien
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KI-Agenten überholen die Governance

Deutsche Unternehmen erwarten für 2026 im Schnitt 24 Prozent Rendite durch den Einsatz von KI, nach 17 Prozent im Vorjahr, zitiert Heise.de eine SAP-Studie. Als Renditetreiber hoffe man auf agentische KI, die eigenständig mehrstufige Abläufe steuern werde. Bei der Kontrolle klaffe allerdings eine Lücke: 57 Prozent hätten keinerlei Prozesse für menschliche Aufsicht, und 75 Prozent räumten ein, Agenten möglicherweise schneller einzuführen, als sie diese steuern könnten. Nur vier Prozent fühlten sich vollständig auf den Agentic Commerce vorbereitet.

Thomas Rehm20.07.263 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
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Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.
Kundin zögert beim Scannen ihres Smartphones an einem Self-Checkout-Terminal im Supermarkt
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Loyalty-Programme: Vertraut der Kunde dem KI-Agenten?

Agentic Commerce stellt die traditionellen Programme zur Kundenbindung auf eine ernste Probe: Was nützt die mühsam aufgebaute Loyalität zu Brand und Produkt, wenn ein Konsument der KI Suche, Vergleich, Priorisierung und am Ende auch den Kauf überlässt? Doch Experten sind sich uneins, ob der letzte Schritt wirklich so leicht getan wird. Denn blind vertrauen wollen die Menschen der maschinellen Intelligenz offenbar noch nicht.

André Schmidt21.05.265 Min.
Person passiert moderne Zugangsschranke als Sinnbild für Amazons restriktive KI-Zugangspolitik
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Amazons Kampf gegen die KI: Schutz der Plattform oder Innovationsbremse?

Seit dem 4. März 2026 müssen sich KI-Agenten bei Amazon identifizieren und können jederzeit gesperrt werden. Gleichzeitig blockiert der Konzern die Crawler von ChatGPT, Claude und anderen Modellen. Das Ergebnis: Amazon macht sich für eine wachsende Zahl von Konsumenten unsichtbar. Tobias Dziuba von der Performance-Marketing-Agentur Adsmasters analysiert in seinem Gastbeitrag, was hinter Amazons KI-Doppelstrategie steckt und welches Risiko sie birgt.

Tobias Dziuba13.03.264 Min.
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