Cybersecurity

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Cybersecurity".

26 Beiträge

IT-Sicherheitsteam untersucht nachts verdächtige digitale Aktivität in einem Unternehmens-Kontrollraum
© Black Forest Labs / Flux

Geheimdienste spähen deutsche Firmen aus

Es sind zunehmend ausländische Geheimdienste, die deutsche Unternehmen digital ausspähen, so eine Studie des Bitkom. 37 Prozent der von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage betroffenen Firmen ordneten binnen zwölf Monaten mindestens einen Angriff einem fremden Nachrichtendienst zu. 2023 waren es nur sieben Prozent. Die Spur führe vor allem nach China und Russland, neuerdings auch in den Iran. Auffällig sei der Zeitpunkt: Nur noch 67 Prozent der Unternehmen könnten einen Angriff sicher belegen, nach 87 Prozent im Vorjahr.

Björn Böer27.08.263 Min.
Büroangestellte zögert nachdenklich vor Laptop – Symbolbild für KI-personalisierte Phishing-Mails
© Black Forest Labs / Flux

KI schreibt die effektivsten Phishing-Mails

Phishing-Mails, die von KI personalisiert wurden, erreichen eine Klickrate von zehn Prozent, generische hingegen nur 3,9 Prozent, zitiert Golem.de eine Studie des Bifold, des Inria und der Ruhr-Universität Bochum. Von Menschen personalisierte Mails führten zwar zu 24,2 Prozent Klicks, benötigten aber sieben Minuten Aufwand, während der KI-Workflow nur 45 Sekunden in Anspruch nehme. Kurioserweise reagierten Empfänger mit breitem Datenprofil seltener auf die persönliche Ansprache, weil die verwendeten LLMs bei ihnen zu abstrahieren begonnen hätten.

Björn Böer13.08.262 Min.
3D-Illustration: Budgetstrom wird von Token-Zählwerk abgeschöpft, IT-Modernisierung bleibt aus
© Black Forest Labs / Flux

Tokenkosten bremsen die IT-Modernisierung

Steigende Lizenz- und Tokenkosten für KI-Dienste binden IT-Budgets und bremsen die Modernisierung, zitiert Golem.de die Lünendonk-Studie 2026. Zwar hätten viele Firmen ihre Etats erhöht, doch die verbrauchsabhängige Abrechnung der KI-Tools verenge den Spielraum. Bedingt durch die maue Konjunktur wären die Unternehmen gezwungen, ihre KI-Investitionen streng auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Als drängendste Probleme hätten die Befragten Cybersicherheit (92 Prozent) und IT-Modernisierung (74 Prozent) genannt.

David Wöllenstein06.08.262 Min.
3D-Illustration zweier Traffic-Ströme, die durch ein gläsernes Filter-Tor fließen, Symbol für KI-Bot-Traffic im Handel
© Black Forest Labs / Flux

Fast jeder zweite Klick im Handel kommt von KI

Fast die Hälfte des weltweiten Handels-Traffics im Dezember ging auf KI-Bots zurück, zitiert Ibusiness.de eine Studie von Akamai. Über 70 Prozent davon seien Crawler für Sprachmodelle, vorrangig von OpenAI, Bytedance und Anthropic. Zwischen erwünschten Einkaufsagenten und schädlichen Bots zu unterscheiden falle zunehmend schwerer, zumal autonome Shopping-Agenten menschliches Verhalten so präzise nachahmten, dass klassische Betrugserkennung ins Leere greife. 85 Prozent der Handelsunternehmen meldeten 2025 mindestens einen API-Vorfall; nur 22 Prozent wissen, welche Schnittstellen sensible Daten offenlegen. Von den fast drei Bio. DDoS-Angriffe auf Anwendungsebene hätten 84 Prozent im Handel stattgefunden.

Thomas Rehm16.07.263 Min.
IT-Sicherheitsexpertin analysiert Netzwerk bei einem Penetrationstest im modernen Büro
© Higgsfield / Soul

Pentests: IT-Systeme durch Hackerwissen schützen

Kleine und mittelständische E-Commerce-Unternehmen werden immer häufiger Ziel von Hackerangriffen. Gerade für sie sind sogenannte Penetrationstests ein effizienter Weg, Schwachstellen in der eigenen IT-Infrastruktur aufzudecken. Dr. Ewan Fleischmann vom IT-Sicherheitsdienstleister Redlings erklärt, welche Formen von Pentests es gibt, ob diese angekündigt oder unangekündigt erfolgen sollten und welche rechtlichen Aspekte dabei zu beachten sind.

Dr. Ewan Fleischmann03.01.225 Min.
IT-Sicherheitsteam prüft Serverinfrastruktur eines Onlineshops nach Log4j-Sicherheitswarnung
© Higgsfield / Soul

Was der Log4j-Alarm für Einzelhändler bedeutet

Eine Sicherheitslücke in der Software Log4j beherrscht seit der vergangenen Woche die Technikschlagzeilen. Der Grund: Cyberkriminelle könnten darüber vollen Zugriff auf Millionen Geräte und Anwendungen bekommen - und haben dies bereits millionenfach versucht. Wie groß die Bedrohung für E-Commerce-Unternehmen ist und was Händler jetzt tun sollten, um sich zu schützen, erklärt Ole Sieverding von Cyberdirekt in einem Gastbeitrag.

Ole Sieverding17.12.214 Min.
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