
Karstadt sagt Kunden "Danke" mit Rabattaktion
In einer bundesweiten Aktion will sich der Warenhausbetreiber Karstadt bei den Kunden für ihre Treue bedanken - und nebenbei auch die Frequenz in den Filialen erhöhen.
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In einer bundesweiten Aktion will sich der Warenhausbetreiber Karstadt bei den Kunden für ihre Treue bedanken - und nebenbei auch die Frequenz in den Filialen erhöhen.

Nicolas Berggruen hat Geduld bewiesen und wird nach langem Ringen den Warenhauskonzern Karstadt übernehmen. Doch wie tickt der deutsch-amerikanische Finanzinvestor?

Das Essener Amtsgericht hat den Karstadt-Insolvenzplan angenommen. Damit wurde die Übernahme der Warenhauskette durch den Investor Nicolas Berggruen in letzter Instanz bestätigt.

In London hat die Sitzung der Gläubiger des Karstadt-Vermieters Highstreet begonnen. Insolvenzverwalter Görg hält auch ein "Liquidationsszenario" bereit.

Im Endspurt im Karstadt-Rennen wird der Ton schärfer. In einem offenen Brief attackiert Insolvenzverwalter Görg den Kaufinteressenten Borletti. Der Italiener agiere unlauter, sein Investment komme Karstadt teuer zu stehen.

Im Bieterstreit um die beste Offerte für den insolventen Karstadt-Konzern mischt sich Aussenseiter Maurizio Borletti wieder ein. Der Insolvenzverwalter reagiert wenig begeistert - und hätte das Angebot fast übersehen.

Das Bieterrennen um Karstadt wird immer spannder: Laut einem Medienbericht will der italienische Geschäftsmann Maurizio Borletti ein besseres Angebot für den Kaufhauskonzern abgeben.

Klaus Hubert Görg will das Insolvenzverfahren von Karstadt bis zum 1. Oktober beenden. In einem Interview rechnet der Insolvenzverwalter mit Vermietern, Gewerkschaft und dem Bieter Maurizio Borletti ab.

Trotz Insolvenz und ungewisser Zukunft hat der Warenhausbetreiber Karstadt im vergangenen Jahr gutes Geld mit Mode verdient, meldet das Fachblatt Textilwirtschaft.

Karstadt-Rettung, die Vierte: Das Essener Amtsgericht verschob heute abermals die Frist, um die Wirksamkeit des Insolvenzplanes zu bestätigen. Alle Verhandlungspartner haben nochmal gut drei Wochen Zeit bekommen.

Ein Jahr nach der Hertie-Pleite stehen die meisten Häuser immer noch leer. Der Insolvenzverwalter verhandelt derweil mit Käufern der Namensrechte.