
Fisch wird teurer
Die Nachfrage nach Fisch steigt weltweit und treibt so die Preise nach oben - auch in Deutschland, obwohl hier der Konsum stagniert. Die Fischwirtschaft macht dafür auch die Meeres-Kampagnen von Umweltschützern verantwortlich.
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Die Nachfrage nach Fisch steigt weltweit und treibt so die Preise nach oben - auch in Deutschland, obwohl hier der Konsum stagniert. Die Fischwirtschaft macht dafür auch die Meeres-Kampagnen von Umweltschützern verantwortlich.

Rewe hat es mit seinen "to go"-Märkten vorgemacht, nun zieht der Ahold-Konzern nach. Die Niederländer wollen zehn Minimärkte in Deutschland eröffnen, allerdings regional begrenzt.

An Sonderpreise bei Lebensmitteln und Drogeriewaren haben sich die Konsumenten längst gewöhnt. Sie führen jedoch nicht dazu, dass die Kunden dem Händler treu bleiben.

Durch eine Partnerschaft mit der Umweltorganisation WWF will der Lebensmittelhändler Edeka nachhaltiger werden - und hat sich konkrete Ziele gesetzt.

Umsatz, Filialnetz und Mitarbeiterzahl entwickeln sich positiv - nur die Tochter Penny bereitet noch Sorgen. Trotzdem legt die Rewe Gruppe eine gute Quartalsbilanz vor. Und will weiter im Discountgeschäft bleiben.

"Wir können Discount", versichert Rewe-Chef Caparros - und macht deutlich, wie die Tochter Penny saniert werden soll: mit Kampfpreisen. Die Strategie gilt auch für andere Bereiche der Gruppe.

Wenn nicht die Discounttochter Penny Sorgen bereiten würde, dann stünde Rewe noch besser da. Der Kölner Konzern wird am heutigen Dienstag voraussichtlich eine gute Bilanz des Jahresbeginns vorweisen.

Warenvorstand Gert Schambach verlässt Edeka - für den Erzrivalen Rewe ist das Grund zur unverhohlenen Freude. Unternehmenschef Alain Caparros begrüßte öffentlich den Weggang zum Rewe-Einkaufspartner Dohle.

Ein Edeka-Händler bietet ab diesem Sommer Bankdienstleistungen an der Supermarktkasse an. Geldabheben, Kontostandabfragen und andere Geldgeschäfte können am POS erledigt werden. Das Beispiel könnte Schule machen.

Mehr Umsatz, mehr Läden, mehr Fläche: Edeka ist im Jahr 2011 so stark gewachsen wie noch nie zuvor. Und der Lebensmittelhändler will weiter investieren.

Aldi Nord und Süd wollen mehr Markenprodukte in die Regale nehmen. Die Discounter reagieren damit auf die Angebotspolitik von Wettbewerbern wie Lidl, Edeka und Rewe.

Nach einer Wachstumsdelle konnte der Handel mit Bio-Produkten 2011 wieder deutlich zulegen. Marktforscher billigen dem Sortiment noch weiteres Potenzial zu, wenn Handel und Hersteller ihre Hausaufgaben machen.